Ziel ist es, als zentrale Anlaufstelle den Zugang zu seniorenrelevanten und pflegespezifischen Fragen und Informationen zu erleichtern, sowie gegebenenfalls eine geeignete Versorgung im Pflegefall zu ermöglichen.
Die Beratung und Informationen des Senioren- und Pflegestützpunktes sind grundsätzlich neutral, vertraulich und kostenfrei.
Außerhalb der Öffnungszeiten oder wenn Sie uns nicht direkt erreichen, können Sie uns gerne eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter hinterlassen. Wir setzen uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung. Gern können Sie Ihre Anfragen auch per Email stellen.
Wir bieten:
Information und Beratung
zu Fragen des Älterwerdens
Vorsorge und Unterstützungsmöglichkeiten
Entlastung für pflegende Angehörige
Wohnformen / Wohnanpassung
Vorträge, Schulungen und Informationsveranstaltungen
zu Fragen bei Pflegebedürftigkeit
Leistungen der Pflegeversicherung
zur pflegerischen Versorgung (ambulant, teilstationär, vollstationär)
Anliegen rund um das Thema Pflege
Beratungs- und Hilfsangebote vor Ort
Der Senioren- und Pflegestützpunkt ist eine Einrichtung in Kooperation von der Stadt Hameln, dem Paritätischen Hameln-Pyrmont und dem Landkreis Hameln-Pyrmont und wird vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert.
„Demenz – (k)eine Frage des Alters“
Welt-Alzheimerwochen 2026
Das Motto des Welt-Alzheimer-Tages 2026:
„Demenz - (k)eine Frage des Alters“
„Demenz? Das bekommen doch nur sehr alte Menschen.“ Diese Annahme hält sich hartnäckig. Tatsächlich sind die meisten Menschen mit Demenz über 65 Jahre alt, doch Demenzerkrankungen können auch in jüngeren Jahren auftreten. Darüber hinaus sind durch Partnerinnen und Partner, Kinder, Enkelkinder, Nachbarn sowie Kolleginnen und Kollegen Menschen eingebunden, die wiederum ganz unterschiedlichen Generationen angehören. Demenz kennt keine Altersgrenze!
Überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen, können wir auch mit dem Thema Demenz in Berührung kommen. Dabei sieht man den Betroffenen ihre Erkrankung meistens nicht an. Einige sind jung, andere schon älter, manche sprechen klar, wirken selbstständig und fröhlich, andere wiederum einsam. Einige sind berufstätig, andere schon lange im Ruhestand. Manche Betroffene kümmern sich um minderjährige Kinder oder die eigenen Eltern, andere sind alleinstehend. Während sich die Demenz bei einigen langsam entwickelt, kommen andere schon bald nicht mehr ohne Unterstützung zurecht. Die Lebensrealitäten sind vielfältig. Doch wie gehen wir als Gesellschaft damit um? Sind wir bereit, Stigmata abzubauen, verstehen zu wollen und Verständnis zu fördern? Eine Demenzerkrankung bedeutet nicht automatisch das Ende von Lebensfreude, Begegnungen oder gesellschaftlicher Teilhabe. Es liegt an uns allen, ein Umfeld zu gestalten, das respektvoll, offen und geduldig ist, in dem Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen gerne leben wollen.
Es ist nie zu früh, sich mit Demenzerkrankungen auseinanderzusetzen. Ein gesunder Lebensstil, soziale Teilhabe, geistige Aktivität und gute medizinische Vorsorge können das Risiko einer Demenzerkrankung positiv beeinflussen. Dabei stärkt Prävention nicht nur die eigene Gesundheit, sondern schafft auch Bewusstsein für das Thema.
Der Welt-Alzheimertag 2026 lädt unter dem Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ dazu ein, Demenz nicht als Phänomen zu betrachten, dass „irgendwann einmal“ andere betrifft, sondern als eine gemeinsame Aufgabe, die schon heute unser Zusammenleben prägt
Weitere Leistungen des Senioren- und Pflegestützpunktes sind:
Qualifizierung zum/zur DUO-SeniorenbegleiterInnen
Viele ältere Menschen können ihren Alltag nicht mehr so einfach alleine bewältigen. Hausarbeit, Einkaufen, Spaziergänge werden zunehmend schwerer. In einer Zeit, in der sich die familiären Strukturen ändern, wird die Unterstützung von außen immer wichtiger. Gemeinsam mit der LEB Weserbergland bieten wir eine Qualifizierung zum/zur ehrenamtlichen SeniorenbegleiterIn an.
Dieser Kurs vermittelt in 50 Unterrichtsstunden die Grundlagen im Umgang mit älteren Menschen und geht auf verschiedene Themen ein, wie z.B. Kommunikation, körperliche Veränderungen, medizinische und rechtliche Fragen. In einer 20 stündigen Hospitation kann das Erlernte praktisch angewendet werden. Ziel ist es, die Hilfe zur Selbsthilfe und die Erhaltung von Kompetenz bis ins hohe Alter zu stärken, um möglichst lange ein selbständiges und selbst bestimmtes Leben führen zu können. Einem Menschen mit Hilfebedarf wird ein ehrenamtlicher Partner zur Seite gestellt – so ist das „DUO“ komplett!
Aktuelle Termine zur Qualifizierung als SeniorenbegleiterIn können im Senioren- und Pflegestützpunkt erfragt werden.
Wohnberatung
Immer mehr Menschen machen sich Gedanken, wie sie im Alter leben möchten. Viele möchten in der vertrauten Umgebung wohnen bleiben. Häufig ist dazu die Umgestaltung der Wohnumgebung notwendig, um auch weiterhin bequem und sicher wohnen zu können. Ein rechtzeitiger altersgerechter barrierefreier Umbau bietet dabei einen nachhaltigen Wohnkomfort. Andere Menschen orientieren sich neu und ziehen noch einmal um.
Unsere Wohnberatung berät Sie über:
Einsatz von Hilfsmitteln z.B. Badewannenlift oder Haltegriff
Ausstattungsveränderungen z.B. höhere Möbel mit Aufstehhilfe
Umbaumaßnahmen z.B. barrierefreies Bad oder einen Treppenlift
Finanzierungsmöglichkeiten der Veränderungsmaßnahmen
Wohnalternativen vor Ort
Wir bieten Ihnen an:
Sich unverbindlich zu informieren
Gemeinsam mit Ihnen die für Sie gewünschte Lösung zu erarbeiten
Sie bei der Durchführung der Umbaumaßnahmen zu begleiten
Sie bei der Antragstellung bei Kostenträger zu unterstützen
Bei Bedarf kommen wir auch gerne zu Ihnen nach Hause
Eine frühzeitige Planung bedeutet mehr Lebensqualität, mehr Sicherheit, mehr Unabhängigkeit und die Möglichkeit, auch im Alter barrierefrei seinen Alltag zu gestalten. Wir suchen gemeinsam mit Ihnen nach der für Sie besten Lösung!
Sprechzeiten:
Irja Rauhut; zertifizierte Wohnraumberaterin
Jeden 1. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr im Senioren- und Pflegestützpunkt