Wie heizen wir in Zukunft – klimafreundlich, bezahlbar und sicher?
Diese Frage gehört zu den zentralen Aufgaben der kommenden Jahre. Bund und Länder haben klare Ziele gesetzt: Deutschland soll bis zum Jahr 2045 treibhausgasneutral sein, Niedersachsen selbst sogar bis 2040. Das bedeutet, die Wärmeversorgung muss Schritt für Schritt von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas unabhängig werden.
Damit dieser Wandel geordnet, verlässlich und für alle Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar gelingt, übernimmt die Kommune eine Schlüsselrolle. Ein wichtiges Werkzeug dafür ist die Kommunale Wärmeplanung (KWP).
Die Kommunale Wärmeplanung ist ein strategisches, langfristiges Planungsinstrument, mit dem Städte und Gemeinden untersuchen, wie sie ihre Wärmeversorgung klimaneutral, effizient und zukunftssicher gestalten können. Sie legt fest, wo in Zukunft welche Wärmeversorgung am sinnvollsten ist – ob über Wärmepumpen in einzelnen Gebäuden, über quartiersbezogene Lösungen oder über neue bzw. ausgebaute Wärmenetze. Dabei werden lokale Gegebenheiten, Potenziale und die Perspektiven der beteiligten Akteure einbezogen.
Mit der Beauftragung eines kommunalen Wärmeplans stellt die Stadt die Weichen für eine nachhaltige Wärmeversorgung bis spätestens 2040. Grundlage dafür ist das Niedersächsische Klimagesetz (NKlimaG), das die Erstellung und Veröffentlichung der Ergebnisse bis Ende 2026 vorschreibt.














































































































































































































































































































































































































































































































































