Mehr Platz für die Nordstadt-Feuerwehr

Seit knapp zwei Jahren nutzt die Freiwillige Feuerwehr Hameln versuchsweise einen Standort am Reimerdeskamp. Ziel der 2024 ins Leben gerufenen Auslagerung: kürzere Wege für die Einsatzkräfte und damit schnellere Hilfe, wenn es darauf ankommt. Dass sich die provisorische Bereitstellung in den ehemaligen Briten-Hallen bewährt hat, zeigt sich in einer jüngsten Erweiterung: Schon bald steht den Einsatzkräften vor Ort fast doppelt so viel Fläche zur Verfügung.

Waren Fahrzeuge und Material bisher auf 375 Quadratmetern untergebracht, wächst die Fläche für die Freiwillige Feuerwehr in der Nordstadt nun auf 794 Quadratmeter an. Möglich wird das durch frei gewordene Kapazitäten im gleichen Gebäudekomplex. Die Hallen werden durch die Stadt Hameln bei der Firma Elektroma angemietet.

In den Hallen waren bisher ein Löschfahrzeug, ein Wechselladerfahrzeug sowie ein Mannschaftstransportfahrzeug untergebracht. Durch die Erweiterung der Fläche wird es nun möglich sein, mehr Fahrzeuge am Standort zu positionieren und drei statt zwei Stellplätze mit Toren für die Großfahrzeuge bereitzuhalten. Welche Fahrzeuge künftig am Reimerdeskamp stehen werden, wird derzeit noch abgestimmt. Die Entscheidung treffen in den kommenden Tagen die Führung der Stadt- und Ortsfeuerwehr gemeinsam mit der Abteilung Feuerwehr und Rettungsdienst. Durch die hinzugewonnenen Quadratmeter werden die Einsatzkräfte in Zukunft zudem getrennte Umkleideräume nutzen können.

„Die Erweiterung zeigt, dass der Standort Nord gut funktioniert“, heißt es aus dem Rathaus. Auch wenn die Unterbringung noch vorübergehend sei und noch nicht entschieden wurde, wie es langfristig weitergeht, bleibe das Ziel bestehen: die Einsatzbereitschaft zu verbessern und die Wege für die Einsatzkräfte möglichst kurz zu halten.

Ein zentraler Teil des Feuerwehralltags bleibt nach wie vor unverändert: Unterricht, Ausbildung und das kameradschaftliche Miteinander finden weiterhin am Standort in der Ruthenstraße statt.

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