Licht aus für das Klima

Was haben das Brandenburger Tor, Big Ben in London und die Marktkirche gemeinsam? Sie alle stehen am Samstag, 28. März, ab 20.30 Uhr im Dunkeln. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Städten, Unternehmen und Privatpersonen setzt die Stadt bei der „Earth Hour“ ein klares Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz – indem für 60 Minuten die Lichter ausbleiben.

Die Stadt Hameln geht sogar noch einen Schritt weiter: Statt die Beleuchtung nur für eine Stunde zu reduzieren, wird die Straßenbeleuchtung im gesamten Stadtgebiet und den Hamelner Ortschaften in der Nacht um 50 Prozent gedimmt, während die Objektbeleuchtung von bestimmten Gebäuden vollständig abgeschaltet bleibt. Bereits in den vergangenen Jahren wurde die „Earth Hour“ in Hameln zur „Earth Night“ ausgeweitet, um ein noch deutlicheres Bewusstsein für den Klimaschutz zu schaffen.

Im Zuge der „Earth Hour“ wird die Verwaltung an diesem Tag an folgenden Gebäuden die Beleuchtung vollständig ausschalten: Dempterhaus, Hochzeitshaus, Kirche Haverbeck, Klütturm, Marktkirche, Münsterbrücke, Münsterkirche, Museum, Pfortmühle, Rattenfängerhaus, Stadtmauer (Haspelmathturm), an zwei Altstadtgebäuden in der Wendenstraße und an der Fußgängerbrücke am Hafen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich ebenfalls an der Aktion zu beteiligen. Ob zu Hause oder an anderen Orten – jeder kann mitmachen, indem er seine Beleuchtung für eine Stunde oder auch die ganze Nacht ausschaltet. „So kann jeder sein ganz persönliches Zeichen für den Klimaschutz setzen“, so Stefan Welling, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Hameln.

Die Aktion „Earth Hour“ des WWF wurde 2007 in Sydney ins Leben gerufen und ist mittlerweile die größte weltweite Klimaschutzaktion. Sie wird inzwischen in über 7000 Städten in mehr als 180 Ländern begangen. Seit 2015 ist auch Hameln Teil dieser bedeutenden Initiative.

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