Dem Leerstand in der Innenstadt entschlossen entgegentreten

Kreativität und gute Konzepte werden belohnt: Wer eine spannende Geschäftsidee hat und in der Hamelner Innenstadt einen Laden neu eröffnen möchte, hat gute Chancen, vom neuen Förderprogramm der Stadt zu profitieren. Dabei übernimmt die Stadt für die ersten zwölf Monate die vollständige Nettokaltmiete – bis zu einer Höhe von 5.000 Euro monatlich.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen Ladenbauzuschuss von 50 Prozent der Ladenbaukosten (inklusive Renovierung) von maximal 5.000 Euro zu erhalten. Die Stadt will damit den Geschäftsleuten aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen in unsicheren Zeiten ein wenig Sicherheit bieten und ihnen in der oft schwierigen Startphase zur Seite stehen.

Die Förderung ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft: Hameln braucht in der Innenstadt nicht das sechste Nagelstudio, den dritten Ein-Euro-Shop oder den fünften Handyshop. Daher sind neue Geschäftsideen gefragt: Wir suchen Läden mit Alleinstellungsmerkmalen und besonderen Konzepten. Die Stadt möchte damit nicht nur die Zahl der Leerstände verringern. Ziel ist es ebenso, die Hamelner Innenstadt als attraktives Einkaufszentrum und Erlebnisraum zu erhalten – mit unverwechselbaren, individuellen Angeboten. Nur so ist es möglich, Kunden aus dem großen Einzugsgebiet anzusprechen und dauerhaft an Hameln zu binden.

„Hameln handelt!“ lautet die Überschrift der Leerstandsoffensive. Der Name ist Programm – er richtet sich an potenzielle Gründer, umschreibt aber auch die Aktivitäten von Rat und Verwaltung. Der Hamelner Rat hat für das Programm im Jahr 2021 einen Betrag in Höhe von 400.000 Euro bereitgestellt und es ist geplant, das Programm bis zum Jahr 2023 fortlaufen zu lassen.

Was Interessierte tun müssen:

Für die Beantragung einer Förderung wird unter anderem ein vollständiger und schlüssiger Businessplan benötigt, der sich mit allen für die Gründung relevanten Inhalten befasst. Hierzu zählen neben einer ausführlichen Beschreibung auch eine Kapitalbedarfs-, Finanzierungs-, Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung. Hilfestellung bei der Erstellung eines Businessplans bietet unter anderem die Gründerplattform des Bundeswirtschaftsministeriums. Bei Fragen rund um den Businessplan können sich Interessierte auch an Scott Kohlberg von der Wirtschaftsförderung der Stadt Hameln wenden (Kontakt: E-Mail scott.kohlberg@hameln.de, Telefon 05151/202-3230).

Bewerber, die in die engere Auswahl kommen, präsentieren ihre Geschäftsidee dem Team der Wirtschaftsförderung der Stadt Hameln. Unter welchen genauen Voraussetzungen Förderungen beantragt werden können, finden Sie in unserer Richtlinie, die neben dem Antragsvordruck auf dieser Internetseite zu finden ist. 

Bitte beachten Sie, dass jedem Antrag eine De-minimis-Erklärung beizufügen ist, aus der ersichtlich ist, dass der Antragsteller den aktuell zulässigen Höchstbetrag gemäß der De-minimis-GVO der EU nicht überschreitet. Das notwendige Formular steht an dieser Stelle zum Download bereit:

Sollten Sie Fragen zum Förderprogramm haben, schreiben Sie uns gerne eine Mail an wirtschaftsfoerderung@hameln.de oder rufen Sie uns an:

Scott Kohlberg: Telefon 05151/202-3230

Claudia Skade: Telefon 05151/202-3228