Informationen über Bauleitplanung im Hamelner Stadtgebiet

Bauleitpläne dienen dazu, die Nutzung des Bodens, die Erschließung von Bauland und die Entwicklung des Verkehrsnetzes zu lenken. Zudem konzentrieren sie sich auf die Entwicklung von Infrastrukturstandorten sowie des Grüns. Sie sind also das wichtigste Planungsinstrument, um die Entwicklung einer Stadt zu steuern.

Innerhalb der Bauleitplanung unterscheidet man zwischen der vorbereitenden Bauleitplanung und der verbindlichen Bauleitplanung. Der vorbereitende Bauleitplan wird auch Flächennutzungsplan genannt. Er umfasst das gesamte Stadtgebiet und ist im Wesentlichen behördenverbindlich. Die verbindlichen Bauleitpläne werden zumeist als Bebauungspläne bezeichnet. Sie regeln das Baurecht in einzelnen räumlichen Teilbereichen des Stadtgebietes und entfalten als Satzung allgemeine Rechtsverbindlichkeit.

Bauleitpläne müssen in einem förmlichen Verfahren aufgestellt, geändert oder aufgehoben werden. Das Verfahren ist durch die Vorschriften des Baugesetzbuches geregelt. Im Wesentlichen ist es für den Flächennutzungsplan und für Bebauungspläne gleich. Einziger Unterschied: Der Flächennutzungsplan muss durch die Aufsichtsbehörde genehmigt werden.

Auch Sie können sich an der Bauleitplanung beteiligen

Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, an den Zielsetzungen und den Planungsinhalten der Bauleitplanverfahren mitzuwirken. Jeder Bürger darf ausliegende Pläne einsehen und Stellungnahmen abgeben. Die jeweiligen Entwürfe können im Rahmen der Öffnungszeiten im Rathaus in der 5. Etage bei der Abteilung Standtentwicklung und Planung eingesehen werden. Innerhalb der Auslegungsfrist können dann Stellungnahmen abgegeben werden. Dies ist auch online unter stadtplanung@hameln.de möglich.

An folgenden Bauleit- und Flächennutzungsplänen können Sie sich beteiligen

Bebauungsplan/
Flächennutzungsplan
Auskünfte Planungsziel Auslegung
Flächennutzungsplan, Änderung Nummer 16, Zentrale Versorgungsbereiche Telefon: 05151/202-1484 Ziel der Änderung des Flächennutzungsplanes ist eine ergänzende Darstellung der zentralen Versorgungsbereiche auf der Ebene des Flächennutzungsplanes.
Gegenüber dem Beschluss des Verwaltungsausschusses wurde der Geltungsbereich entlang der Deisterstraße und Bahnhofstraße leicht angepasst, so sind zwei Bereiche entlang der Deisterstraße aus dem Geltungsbereich herausgefallen (Friedhofsnutzung und Wohnnutzung) sowie ein Bereich in den Geltungsbereich mit aufgenommen (Hastenbecker Weg 2).
10.01.2018 bis 14.02.2018
Bebauungsplan Nr. 756 mit geändertem Geltungsbereich
Zentraler Versorgungsbereich Deisterallee, Deister- und Bahnhofstraße
und Ausschluss von Vergnügungsstätten
Telefon: 05151/202-1484 Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes soll der zentrale Versorgungsbereich Deisterstraße, Deisterallee und Bahnhofstraße gesichert sowie Vergnügungsstätten in diesem Bereich in Zukunft ausgeschlossen werden.
Gegenüber dem Beschluss des Verwaltungsausschusses wurde der Geltungsbereich entlang der Deisterstraße und Bahnhofstraße leicht angepasst, so sind zwei Bereiche entlang der Deisterstraße aus dem Geltungsbereich herausgefallen (Friedhofsnutzung und Wohnnutzung) sowie ein Bereich in den Geltungsbereich mit aufgenommen (Hastenbecker Weg 2).
10.01.2018 bis 14.02.2018
Satzung nach § 34 (BauGB) „Petersburg Hastenbeck“ Telefon: 05151/202-1142 Abrundung des Ortsrandes mit Wohnnutzung
Wesentliche Änderungen nach der 1. Auslegung: Änderung einer Fläche zur Kompensation in eine private Grünfläche
16.02.2018 bis 02.03.2018