Auf dem Weihnachtsmarkt gilt 2G+ und Maskenpflicht

Wer auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein trinken oder eine Bratwurst essen möchte, muss gegen Corona geimpft oder genesen sein und ein aktuelles negatives Corona-Testzertifikat vorlegen können. Besucher erhalten an den Zugängen zum Weihnachtsmarkt Bändchen, um ihren Impfstatus gegenüber den Standmitarbeitern nachweisen zu können. Zusätzlich werden ab sofort Stempel ausgegeben, mit denen Besucher nachweisen können, dass sie tagesaktuell negativ getestet sind.

Ursprünglich hatte die Stadt den Weihnachtsmarkt nach der 3G-Regel geplant. Danach hätten neben Geimpften und Genesenen auch getestete Personen Speisen und Getränke bestellen und verzehren dürfen. Nach Abstimmung mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont und den aktuellen Regelungen zur Warnstufe 2 setzt die Stadt nun auf 2G+. Heißt: Wer auf dem Weihnachtsmarkt Kakao, Punsch und Pizza verzehren möchte, muss nicht nur eine Impfung oder Genesung, sondern auch einen aktuellen (nicht älter als 24 Stunden) negativen Testnachweis vorlegen. Dabei sind nur Testzertifikate von offiziellen Stellen zulässig. Selbsttests von zu Hause werden nicht anerkannt.

„Die hohen Infektionszahlen zwingen uns zu dieser Verschärfung“, begründet die Stadt ihr Vorgehen. Parallel werde der Sicherheitsdienst verstärkt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes sollen die Einhaltung der Regeln kontrollieren – teilweise auch unterstützt durch Einsatzkräfte der Polizei. Zudem besteht auf dem Weihnachtsmarkt ab sofort die Pflicht zum Tragen eines FFP2-Mund-Nasen-Schutzes. Eine medizinsiche Maske reicht nicht mehr aus.

Der Weihnachtsmarkt beginnt am Mittwoch, 24. November, und dauert bis Donnerstag, 30. Dezember. Heiligabend und an den Weihnachtstagen bleibt der Markt geschlossen. Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 10 bis 20 Uhr, freitags und samstags von 10 bis 22 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr.

 

Was Besucher und Standbetreiber beachten müssen – wir haben alles Wissenswerte zusammengefasst:

Für wen gilt die 2G+-Regelung?

Die 2G+-Pflicht betrifft alle, die auf der Fläche des Weihnachtsmarktes etwas trinken oder essen oder ein Fahrgeschäft nutzen möchten. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von der Regelung ausgenommen. Dies gilt auch für Personen, die ein ärztliches Attest vorweisen können, dass sie sich nicht impfen lassen dürfen (diese Personen müssen aber dennoch einen tagesaktuellen, negativen Test vorlegen). Die 2G+-Pflicht gilt nicht an den Kunsthandwerk-Ständen.

Wo erhalte ich ein Bändchen und einen Stempel?

An den Zugängen zum Weihnachtsmarkt an der Osterstraße, der Emmernstraße, der Ritterstraße und der Bäckerstraße sind kleine Buden aufgebaut, an denen Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes die Bändchen und Stempel ausgeben. Besucher müssen dazu ihr Impfzertifikat oder ihren Genesenen-Nachweis sowie ihren Personalausweis vorlegen. Damit erhalten sie das Bändchen, welches für die gesamte Dauer des Weihnachtsmarktes gilt. Gegen Vorlage eines aktuellen (nicht älter als 24 Stunden) negativen Testnachweises einer offiziellen Teststelle erhalten Besucherinnen und Besucher dann einen zusätzlichen tagesaktuellen Stempel. Nur wer Bändchen und aktuellen Stempel vorweisen kann, darf auf dem Weihnachtsmarkt Speisen und Getränke kaufen und verzehren.

Ich habe schon ein Bändchen. Kann ich es weiterhin nutzen?

Ja, wer von einem vorherigen Besuch noch ein Weihnachtsmarkt-Bändchen trägt, kann dieses weiterhin verwenden. Zusätzlich zum Bändchen ist ab sofort allerdings ein Tagesstempel nötig. Diesen erhalten Besucher an den Bändchen-Ausgabestellen gegen Vorlage eines negativen Testnachweises.

Benötigen auch Jugendliche ein Bändchen?

Zwar fallen Jugendliche unter 18 Jahren in den meisten Fällen nicht unter die 2G+-Regelung. Da aber das Standpersonal im Zweifel nicht erkennen kann, wie alt die jeweilige Person ist, empfiehlt es sich für Jugendliche, ebenfalls ein Bändchen und einen Tagesstempel zu besorgen. Dazu genügt es, wenn sie einen gültigen Personal- oder Schülerausweis vorlegen. Bei Kindern ist ein Bändchen entbehrlich.

Darf ich für meine Freunde Glühwein bestellen?

Das ist nur erlaubt, wenn die Freunde über ein Bändchen und einen Tagesstempel verfügen. Nur derjenige, der geimpft oder genesen und negativ getestet ist, darf Speisen oder Getränke entgegennehmen und verzehren.

Was ist, wenn ich nur über den Weihnachtsmarkt bummeln möchte?

Wer nur bummeln möchte, ohne etwas zu verzehren, kann dies ohne jede Einschränkung tun. Die Geschäfte in der Innenstadt sind weiterhin ohne 2G+-Regelung erreichbar.

Muss ich auf dem Weihnachtsmarkt eine Maske tragen?

Ja, auf dem Hamelner Weihnachtsmarkt besteht grundsätzlich Maskenpflicht. Dabei sind für Erwachsene nur FFP2-Masken zulässig. Der Mund-Nasen-Schutz darf kurzzeitig abgenommen oder angehoben werden, um Speisen oder Getränke zu sich zu nehmen. Sonst muss die FFP2-Maske auch am Sitzplatz getragen werden. Kinder bis einschließlich 5 Jahren sind von der Pflicht zum Tragen einer Maske ausgenommen. Für Kinder zwischen dem 6. und 14. Geburtstag reicht eine Alltags-/Stoffmaske.

Ist der Weihnachtsmarkt „sicher“?

Stadt und HMT unternehmen alles, um Gefahren möglichst zu vermeiden. Ein Hygienekonzept wurde erarbeitet und mit dem Landkreis abgestimmt. Voll umschlossene Unterstände an den Marktbuden sind danach nicht erlaubt. Die Stände wurden so gemischt und mit Abstand zueinander positioniert, dass Nahkontakte zwischen Kunden weitgehend unterbleiben. Wichtig für Besucher: Es besteht die Pflicht eine FFP2-Maske zu tragen und die Abstandsregeln zu beachten. Über den gesamten Weihnachtsmarkt verteilt finden sich Desinfektionsmittelspender. Zusätzlich werden Hinweistafeln mit den einzuhaltenden Abstandsregeln und Hygienevorschriften aufgestellt.

Wie tragen die Standbetreiber zur Sicherheit bei?

Die Standbetreiber sind verpflichtet, separate Eingänge und Ausgänge zu schaffen. Dabei müssen Distanzmarkierungen am Boden durch Personenleitsysteme ergänzt werden, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden. Außerdem sind die Standbetreiber angehalten, Desinfektionsmittelspender aufzustellen und den Ausgabetresen regelmäßig zu reinigen. Die Standmitarbeiter müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen oder sich durch eine geeignete Barriere aus Glas oder Plexiglas von Kunden abschirmen; die Mitarbeiter müssen geimpft, genesen oder mindestens zweimal wöchentlich getestet sein.

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