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Standortbedingungen im Hamelner Stadtwald

Von der Natur vorgegeben sind die Standortbedingungen, unter denen sich Wald entwickelt. Sie sind die "Spielregeln", nach denen sich unsere Waldbehandlung auszurichten hat.

Hamelner StadtforstDas subatlantische Klima des mittleren Weserberglandes ist durch relativ milde Winter und feuchte Sommer geprägt. Die Jahresniederschläge betragen je nach Höhenlage 720-820 Millimeter, in der Vegetationszeit um 360 mm. Die mittleren Sommertemperaturen liegen im Durchschnitt bei 15,0°C, die Jahresdurchschnittstemperatur bei 8,2°C.

Das sehr stark wechselnde, reich gegliederte Gelände reicht von Bachtälern über Steilhänge bis zu Plateaulagen und befindet sich in einer Höhenlage zwischen 100-280 m über NN.

Die vor ca. 200 Millionen Jahren im Erdmittelalter entstandene geologische Formation des Trias ist im Stadtforstamt durch den Keuper (Klüt, Riepen und Wehl) und den Muschelkalk (Schweineberg und Basberg) vertreten.

Grundgestein und der im Zuge der Eiszeiten in den unteren Lagen eingewehte Lösslehm bilden das Ausgangssubstrat unserer Böden. Die Muschelkalkböden sind nährstoffreich, durch Prozesse der Bodenversauerung sind die Lössböden allerdings schon stark entkalkt. Auf den Mittel- und Unterhängen bieten unsere Standorte allen Baumarten trotzdem überdurchschnittlich gute Wuchsbedingungen.

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