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Verbrauchertipps des Bundesumweltministeriums

Beim Heizen sparen lohnt sich für Geldbörse und Umwelt


Was tun gegen steigende Heizkosten?

Beim Heizen zu sparen scheint auf den ersten Blick wenig attraktiv: Schließlich will während der kalten Jahreszeit niemand auf ein behagliches und warmes Zuhause verzichten. Doch schon mit ein paar einfachen Mitteln kann jeder Heizenergie sparen, sein Portemonnaie entlasten und trotzdem im Warmen sitzen: Ein Großteil der Wärme in unseren Wohnungen und Häusern entweicht ungenutzt durch Dach, Wände, Fenster und Keller. Wer solche Wärmeverluste durch einige Verhaltensänderungen und Modernisierungsmaßnahmen eindämmt, spart viel ein: Bares Geld und jede Menge des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid (CO2). Denn ein Haushalt verbraucht rund 70 Prozent seiner Energie für das Heizen. Damit ist die Raumheizung für immerhin 15 Prozent der klimaschädlichen CO2-Emissionen verantwortlich. Pro Jahr sind das etwa 140 Millionen Tonnen.

Raumtemperatur einhalten


Wärmedämmung

Während der kalten Jahreszeit sind Wärmeverluste unvermeidlich. Sie können aber schon durch einfache Maßnahmen gering gehalten werden:

Energetisch sanieren

Noch größere Einsparungen lassen sich durch bauliche Maßnahmen erzielen: Ein verbesserter Wärmeschutz an Gebäuden kann bis zu 70 Prozent der Heizenergie einsparen.

Heizungsanlage


Information und Beratung

Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW fördert mit zinsverbilligten Darlehen die Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen in Wohngebäuden.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Palmengartenstraße 5 - 9, 60235 Frankfurt/Main
Telefon: (01801) 33 55 77, Fax: (069) 7 43 16 43 55
E-Mail:  iz@kfw.de, Internet:  www.kfw.de

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen e.V. (ehemals Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände, AgV) führt gemeinsam mit den Verbraucherzentralen eine unabhängige und kostenlose Energieberatung durch. Übrigens jeden 1. Mittwoch im Monat auch direkt in Hameln. Anmeldung unter Tel. 05151/202-1820.

Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (VZBV)
"Pillbox" - Markgrafenstraße 66, Besuchereingang: Kochstraße 22, 10969 Berlin
Telefon: (030) 25800-0, Fax: (030) 25800-218
E-Mail:  info@vzbv.de, Internet:  www.vzbv.de

Über das Förderprogramm "Vor-Ort-Beratung" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (  www.bmwi.de) können sich Hauseigentümer von Experten beraten lassen, welche energetischen Modernisierungsmaßnahmen sinnvoll und wirtschaftlich sind. Eine Liste mit Ingenieuren, die "Vor-Ort-Beratungen" durchführen, ist online verfügbar auf den Webseiten des Bundes der Energieverbraucher ( www.energieverbraucher.de) und des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft (RKW,  www.rkw.de).

Die Bürgerinformation Neue Energietechniken, Nachwachsende Rohstoffe, Umwelt - BINE - informiert über den Entwicklungsstand umweltfreundlicher und ressourcenschonender Energietechniken und deren Anwendungsmöglichkeiten:

Stromsparen lohnt sich - für Geldbörse und Umwelt

Egal wie hoch der Strompreis gerade ist - Stromsparen lohnt sich immer! Für die Umwelt und den Geldbeutel. Der billigste und umweltfreundlichste Strom ist der, den wir gar nicht erst verbrauchen. Eingesparter Strom, also Strom, der gar nicht erst erzeugt werden muss, spart Geld und kann weder die Umwelt verschmutzen noch das Klima gefährden. Jede vermiedene Kilowattstunde (kWh) spart dem Verbraucher rund 16 Cent und der Atmosphäre rund 640 Gramm Kohlendioxid.
Und einsparen lässt sich viel - bei gleicher Leistung und ohne Einschränkung des Komforts: Allein Leerlaufverluste, die auftreten, wenn Geräte Strom verbrauchen, ohne ihre eigentliche Funktion zu erfüllen, also unnötig "leer" laufen, machen mehr als 10 % des Stromverbrauches eines Privathaushaltes aus . Ein Durchschnittshaushalt zahlt für die jedes Jahr so anfallenden rund 470 kWh etwa 85 Euro. Davon läßt sich einiges einsparen - nur durch den bewussteren Gebrauch Strom verbrauchender Geräte!

Abschalten statt Leerlauf

Viele Geräte verbrauchen auch dann Strom, wenn wir sie gar nicht nutzen: Elektronische Geräte wie Fernseher, Videorecorder, Stereoanlage, Fax und Computer warten in Bereitschaft, englisch stand-by, auf Signale und Eingaben. Meist ist dies erkennbar an einer kleinen roten Leuchtdiode. Durch diese Bereitschaftsschaltung lassen sie sich schneller wieder anschalten, z. B. mit Hilfe einer Fernbedienung. Diese Bequemlichkeit bezahlen wir teuer. Auch wird bei vielen Geräten durch das Drücken des "Aus/Off-Schalters" zwar die Elektronik ausgeschaltet, aber das Netzteil "zieht" weiterhin Strom. Auch dieser Schein-Aus kostet uns einiges.

Eine solche Geld- und Energieverschwendung kann vermieden werden:


Beleuchten


Kochen


Kühlen und Gefrieren



Waschen und Trocknen


Neuanschaffung von Elektrogeräten

Beim Kauf eines Elektrogerätes sollten Sie neben dem Anschaffungspreis auch auf den Stromverbrauch achten: Billige Geräte verbrauchen oft mehr Strom und sind deshalb über ihre Lebensdauer gesehen teurer als Energie sparende Geräte mit höherem Kaufpreis.

Information und Beratung

Das Bundesumweltministerium unterstützt die Kampagne "Klima sucht Schutz", die einen Online-Ratgeber erstellt hat, den Sie auf der Seite  http://www.klima-sucht-schutz.de/strom.0.html finden.

Das Niedrig-Energie-Institut Detmold erstellt regelmäßig Listen sparsamer Haushaltsgeräte. Im Internet gibt es unter  www.spargeraete.de eine Datenbank, die Ihnen sparsame Geräte nennt.

Eine Liste sparsamer Haushaltsgeräte 2005/2006 finden Sie auf  www.asue.de/online_praesentation/Sparsame_haushalt_ger.pdf (Link geht direkt zu einem PDF-Dokument der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V.)

Die Gemeinschaft Energielabel Deutschland (GED) vergibt für besonders sparsame Elektronikgeräte das GEEA-Zeichen. Listen der prämierten Geräte mit geringem Energieverbrauch werden regelmäßig aktualisiert. Sie können im Internet kostenlos heruntergeladen werden.

Gemeinschaft Energielabel Deutschland (GED)
c/o Berliner Energieagentur
Französische Straße 23, 10117 Berlin
Telefon: (030) 29 33 30-33
Fax: (030) 29 33 30-99
E-Mail:  ged@berliner-e-agentur.de
Internet:  www.energielabel.de

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) informiert unter der Internetadresse  www.bund-strominfo.de ausführlich über Stromverbrauch und Einsparmöglichkeiten.

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND)
Am Köllnischen Park 1, 10179 Berlin
Telefon: (030) 27 58 64-0
Fax: (030) 27 58 64-40
E-Mail:  bund@bund.net
Internet:  www.bund.net

Die Verbraucher Initiative informiert in ihrer Datenbank Label-Online über zahlreiche Umwelt- und Energiesparzeichen, die u. a. niedrigen Energieverbrauch anzeigen.

Verbraucher Initiative e. V.
Elsenstraße 106, 12435 Berlin
Telefon: (030) 536 07 33
Fax: (030) 536 073 45
E-Mail:  mail@verbraucher-ini.de
Internet:  www.label-online.de






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