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Weltklima im Wandel

Die aktuelle Situation des Weltklimas ist besorgniserregend, dies zeigen die jüngsten Untersuchungen und Forschungsergebnisse. Der CO2-Gehalt der Erdatmosphäre hat 2005 eine neue Höchstmarke erreicht, dies geht aus den Daten der Global Monitoring Division der amerikanischen Bundesbehörde für Ozean- und Atmosphärenforschung (NOAA) hervor. Demnach hat sich die Geschwindigkeit des Kohlendioxid-Zuwachses in der Atmosphäre während der letzten 30 Jahre verdoppelt.

Der damit verbundene Klimawandel ist bereits in vielen Ländern der Erde spürbar und wird nicht mehr zu verhindern sein. Jedoch können durch geeignete und weltweite Gegenmaßnahmen die Folgen des globalen Klimawandels noch abgemindert werden. Den Industrieländern des Nordens kommt dabei eine wesentliche Bedeutung zu, denn sie produzieren 75 % der Emissionen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe und sind Hauptverursacher des Treibhauseffektes.

Positive Beispiele in der Stadt Hameln zum Klimaschutz


Die Stadt Hameln engagiert sich für den Klimaschutz

Mit der Einstellung einer Klimaschutzbeauftragten im Jahr 2009 will sich die Stadt Hameln konzentriert um die Belange des kommunalen Klimaschutzes kümmern. Dazu wurde im ersten Schritt ein kommunales Klimaschutzkonzept erarbeitet, dass im August 2010 öffentlich vorgestellt wird. Das Konzept zeigt auf, wo die Handlungsfelder zu einer maßgeblichen CO2-Reduzierung liegen und welche Potenziale es gibt. Näheres zum Thema finden sie unter "Aktuelles".

Beitritt der Stadt Hameln zum Europäischen Klimabündnis 2008

Die Mitglieder des Klima-Bündnisses verpflichten sich zu einer kontinuierlichen Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen. Ziel ist, den CO2-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Dabei soll der wichtige Meilenstein einer Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen (Basisjahr 1990) bis spätestens 2030 erreicht werden. Langfristig streben die Klima-Bündnis-Städte und Gemeinden eine Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro Einwohner/in und Jahr durch Energiesparen, Energieeffizienz und durch die Nutzung erneuerbarer Energien an. Dieses Ziel erfordert das Zusammenwirken aller Entscheidungsebenen (EU, Nationalstaat, Regionen, Gemeinde). Um die Entwicklungen ihrer Bemühungen im Klimaschutz zu dokumentieren, werden die Klima-Bündnis-Mitglieder regelmäßig Bericht erstatten.

Energieversorgung

Mit der jetzt beginnenden Erschließung des Ortsteiles Wehrbergen besteht anschließend eine flächendeckende Versorgung des Stadtgebietes mit CO2-armen Erdgas.
Daneben besteht für Teile der Kernstadt ein Fernwärmenetz. Die Nutzung der Fernwärme entsteht dabei quasi als Abfallprodukt der Müllverbrennung.
Ebenso ist das Blockheizkraftwerk der Kläranlage zu erwähnen, in dem die Faulgase zur Energieerzeugung genutzt werden. Durch die energetische Sanierung der Faultürme wird zukünftig Energie eingespart.

Energiesparen in Schulen

Außer den nichtinvestiven Maßnahmen im Rahmen des NESSI-Programms ist das Energiesparprojekt des Schillergymnasiums beispielhaft. Ausschließlich durch Aufklärung und Änderung im Nutzerverhalten, z. B. richtiges Lüften und rechtzeitiges Lichtausschalten, wird eine nennenswerte Energieeinsparung erreicht.

Förderprogramm der GWS Stadtwerke

Neben dem CO2-Minderungsprogramm des Bundes haben die Stadtwerke ein eigenes Programm zur Energieeinsparung aufgelegt. Neben der Modernisierung von Heizungen wird der Ersatz alter Haushaltsgeräte durch moderne Gasgeräte und die Anschaffung von Erdgas-Fahrzeugen finanziell unterstützt.

Sanierung Rathaus - Energiecontracting

Im Rathaus ist erfolgreich ein innovatives Wärmeversorgungskonzept realisiert worden. Mit der Umsetzung der Maßnahme wird der Primärenergieverbrauch um 70 %, die Energiekosten um 60 % reduziert und damit ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Beim Energiecontracting werden eingesparte Energiekosten zur Finanzierung der Energiemaßnahmen genutzt. Ansatzpunkt des Konzeptes ist der verbesserte Wärmeschutz. Er wird durch einen höheren Wärmeschutz der gesamten Gebäudehülle realisiert.

SOLTEC Hameln - Anwendung Solartechnik/Photovoltaik

Die Norddeutschen Fachmesse für Solartechnik - SOLTEC - hat sich zu einer ständigen Einrichtung in Hameln entwickelt. Sie findet jährlich statt. Die Anwendung der Solartechnik in Hameln erfolgt kontinuierlich.

Stromerzeugung durch Wasserkraft der Weser

Die GWS Stadtwerke Hameln GmbH haben die Turbinenanlagen der Kampffmeyer-Wesermühlen 1999 übernommen. Der aus Wasserkraft gewonnene Strom wird in das Stromnetz der Stadt Hameln eingespeist. Zur Zeit wird geprüft, inwieweit der Wirkungsgrad durch Veränderung der Weserwehre noch verbessert werden kann.
 
Bei Fragen zum Thema Klimaschutz und Energieberatung wenden Sie sich bitte an die Abteilung Verwaltung und Friedhöfe.

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