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Der Bereich der Stadt Hameln gehört makroklimatisch zu den maritim beeinflussten Zonen, die sich durch gemäßigte Sommer und Winter auszeichnen. Charakteristisch ist weiterhin die geringe mittlere Jahresschwankung der Lufttemperatur und überwiegend um west- bis südwest drehende Winde.

Insbesondere das innerstädtische Grün und hier die Grünverbindungen und Grünzüge besitzen sehr große Bedeutung für das Stadtklima, vor allem die Bereiche Hummetal, Hameltal und Weser sowie die Hanglagen Rotenberg, Brösselweg, Knabenburg und Apenberg.
Die dort unbebauten Flächen sind für die Luftzirkulation von besonderer Bedeutung. Sie sollten als Frischluftschneisen in der Hauptwindrichtung innerhalb größerer Siedlungskomplexe liegen, Filterfunktionen für verschmutzte Luft (Staubablagerungen) übernehmen und als Kaltluftentstehungsgebiete und Abflussgebiete zu den Siedlungsflächen hin erhalten bleiben.

Kaltluftentstehungsgebiete sind insbesondere Flächen, die sich während der Nacht überdurchschnittlich stark abkühlen. Dadurch entsteht ein Temperaturgefälle gegenüber der Siedlungsfläche, das eine Luftbewegung zur Siedlung hin auslöst und dadurch für Frischluftzufuhr sorgt. Die nächtliche Abkühlung der bodennahen Luft nimmt in der Reihenfolge Wald - Acker - Grünland zu. Kaltluftentstehungsgebiete für die Stadt Hameln sind insbesondere die unbebauten Hanglagen entlang der Remte, der Hamelner Stadtforsten, die Weseraue zwischen Tündern und Hameln und das landwirtschaftlich genutzte Vorland des Scheckens zwischen Hastenbeck und Afferde.

Als Frischluftschneise in der Hauptwindrichtung kommt dem Hummetal besondere Bedeutung zu.
 
 

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