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Weltklima im Wandel

Die Hauptursache für die globale Erderwärmung ist die Verbrennung fossiler Energieträger und der damit verbundene Ausstoß von Kohlendioxid (CO2). Der Klimawandel beeinflusst unsere Lebensgrundlagen und die Entwicklungschancen künftiger Generationen und gehört zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit.

Das Klima zu schützen heißt vor allem, den Umgang mit Energie zu verändern: Energie sparsam einsetzen, Energieeffizienz steigern und Erneuerbare Energien beständig ausbauen, dies sind die Kernthemen einer verantwortungsbewussten Energiepolitik. Mit der Energiewende werden die Weichen für eine auf Dauer umweltverträgliche, sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche und effiziente Energieversorgung gestellt. Klimaschutz kann nur gelingen, wenn weltweit gemeinsam gehandelt wird. Mit dem Kyoto-Protokoll ist im Februar 2005 erstmals eine völkerrechtliche verbindliche Vereinbarung zur Minderung von CO2 und der übrigen Treibhausgase in Kraft getreten.

CO2, Methan, Lachgas sind langlebige Treibhausgase, die sich in der Erdatmosphäre anreichern und dadurch noch Jahrzehnte zum Treibhauseffekt beitragen werden.  Der weltweite Klimawandel kann daher nicht mehr vollständig vermieden werden. Die 2 Grad Grenze gilt als Zielmarke, um den fortschreitenden Klimawandel mit geeigneten und weltweiten Gegenmaßnahmen abzumildern. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt bis 2020 den Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Viele Kommunen unterstützen dieses Ziel und übernehmen Verantwortung für den Klimaschutz im eigenen Wirkungskreis.

Engagiert im Klimaschutz

Die Stadt Hameln engagiert sich seit vielen Jahren für den Klimaschutz. Mit der Einstellung einer Klimaschutzbeauftragten im Jahr 2009 kann sich die Stadt konzentriert um die Belange des kommunalen Klimaschutzes kümmern. Ein wesentlicher Schritt war die Erstellung eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes, das unter Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeitet wurde. Das integrierte Konzept zeigt auf, wo die Handlungsfelder zu einer maßgeblichen CO2-Reduzierung liegen und welche Potenziale es in den verschiedenen Sektoren gibt. Das Konzept wurde am 4. August 2010 öffentlich vorgestellt und im Anschluss der Oberbürgermeisterin Frau Susanne Lippmann offiziell übergeben. Am 08.11.2010 hat der Rat der Stadt Hameln die "Umsetzungsstrategie" (Vorlage Nr. 147/2010) für das kommunale Klimaschutzkonzept beschlossen. Die Verwaltung wurde beauftragt alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zum Schutze des Klimas, die im eigenen Wirkungskreis liegen, auszuschöpfen und die erarbeiteten Maßnahmen durch die Fachabteilungen prüfen zu lassen.

Mitglied im Europäischen Klimabündnis seit 2008

Die Mitglieder des Klima-Bündnisses verpflichten sich zu einer kontinuierlichen Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen. Ziel ist, den CO2-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Dabei soll der wichtige Meilenstein einer Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen (Basisjahr 1990) bis spätestens 2030 erreicht werden. Langfristig streben die Klima-Bündnis-Städte und Gemeinden eine Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen CO2-äquivalent pro Einwohner/in und Jahr durch Energiesparen, Energieeffizienz und durch die Nutzung erneuerbarer Energien an. Dieses Ziel erfordert das Zusammenwirken aller Entscheidungsebenen (EU, Nationalstaat, Regionen, Gemeinde). Um die Entwicklungen ihrer Bemühungen im Klimaschutz zu dokumentieren, werden die Klima-Bündnis-Mitglieder regelmäßig Bericht erstatten.

Energieversorgung

In Hameln besteht eine flächendeckende Versorgung des Stadtgebietes mit CO2-armem Erdgas. Daneben werden Teile der Kernstadt über ein Fernwärmenetz mit Wärme versorgt. Diese entsteht als Abfallprodukt bei der Stromerzeugung mit Kraftwärmekopplung in der Müllverbrennungsanlage der Firma Enertec. Auch in der Hamelner Kläranlage wird über ein Blockheizkraftwerk Strom mithilfe der Faulgase erzeugt. Durch die energetische Sanierung der Faultürme konnte der Energieverbrauch in der Faulgasaufbereitung gesenkt werden. Ein großer Teil der Energieversorgung liegt in kommunalen Händen: Die Stadtwerke Hameln GmbH und die Stadtwerke Weserbergland GmbH engagieren sich im Umwelt- und Klimaschutz. Sie setzten bei der Stromgewinnung zunehmend auf erneuerbare Energien. Neben dem Betrieb eines eigenen Wasserkraftwerkes und diversen Blockheizkraftwerken sind die Stadtwerke an modernen Kraftwerken, Windenergie-, Biogas- und Photovoltaikanlagen beteiligt. 




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