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Hausinschriften in der Altstadt von Hameln
Bildkommentar: Bäckerstraße 16 HausansichtHier sehen Sie einige Beispiele für deutschsprachige und lateinische Hausinschriften in der Altstadt.
Inschrift über der Toreinfahrt Bäckerstraße 16 : THUE RECHT UND SCHEUE NIEMAND 1781"
Bildkommentar:
Bildkommentar: Ritterstraße 1 (bitte anklicken!)Inschrift am Schwellbalken des zweiten Obergeschosses Ritterstraße 1:
"Alle der warldt herlicheyt is alse ene blome de huete wasset un(d) morge(n) vorgheit Des here(n) wort blift y(n) ewicheit" (Vgl. 1. Petr. 1,24 f.:
Denn alles Fleisch ist wie Gras und alle seine Herrlichkeit wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt und die Blume abgefallen; aber des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit.)
Bildkommentar: Ritterstraße 6 HausansichtInschrift Ritterstraße 6 am Schwellbalken des zweiten Obergeschosses, gold auf braunem Grund:
"Ik weth nicht, wo idt kummt tho, dat de meck hatet, dem eck nicht nidd. Dar hatet mennich, wat he kunnt liden." (Ich weiß nicht, wie es zugeht, dass derjenige mich hasst, dem ich nichts neide. Da hasst mancher dasjenige, was er leiden könnte."
Sichtbare Fassung nach Restaurierung der Inschrift: ick weth nicht wo idt kvmmt tho dat de meck hatet dem eck nicht cudd dat hatet wevich wat he umlilden.
Bildkommentar: Ritterstraße 6 Inschrift
Bildkommentar: Wendenstraße 8 (bitte anklicken!)Folgende Inschrift am Haus Wendenstraße 8 befindet sich am Schwellbalken des zweiten Obergeschosses: PSAL. 126 WO DER HERR NICHT DAS HAVS BAWET SO ARBEITEN VMBSONST DIE DRAN BAWEN . WO DER HERR NICHT DIE STADT BEHVTET SO WACHT DER WACHTER . VMBSONST
Bildkommentar: Osterstr. 22 Inschrift: TANDEM BONA CAVSA TRIVMFAT 1619 (Schließlich siegt die gute Sache.)
Bildkommentar: Osterstraße 18Inschrift am Schwellbalken des zweiten Obergeschosses Osterstraße 18:
WEN KAN DAt BLIFt EIN FROMMER
(nicht im Bild der erste Teil: WER GOT MIT ERNSEStE VORTRV)
(Sinn: Wer Gott mit Ernst vertrauen kann, der bleibt ein frommer Mann.)
Bildkommentar: Bäckerstraße 42 Textquelle: Die Inschriften der Stadt Hameln. Gesammelt und bearbeitet von Christine Wulf. Dr. Ludwig-Reichert-Verlag Wiesbaden 1989.