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Bekannteste deutsche Sage feiert JubiläumJedes Jahr feiert irgendwo in Deutschland ein Städtchen Jubiläum. 1000 Jahre hier oder 850 Jahre dort. Auch Hameln hat einige Jahrhunderte auf dem Buckel, die es sich zu feiern lohnen würde. Aber die Rattenfängerstadt wartet mit einer Geburtstagsfeier der besonderen Art auf. Sie feiert ihren Namenspatron und das ein ganzes Jahr lang. 2009 heißt es: Herzlichen Glückwunsch zu „725 Jahre Rattenfänger“.
Für dieses besondere Jahr ließ sich Hameln ein Geburtstagsoutfit schneidern. Eine Strategieagentur kreierte ein außergewöhnliches Jubiläumsgewand. Damit heißt es zurück zu den Wurzeln der Sage. Das Motto „725 Jahre Geheimnis und Verführung“ greift die Mystik und die Magie des Rattenfängers wieder auf.
2009 präsentiert sich Hameln anders als sonst: Nicht bunt und nett – die Stadt zeigt ihre dunkle, geheimnisvolle, magische Seite und überrascht zum Rattenfängerjubiläum mit völlig neuen Angeboten. Von Jubiläumsprodukten, wie dem eigens gebrauten Jubiläumsbier „Hamelner Halbdunkel“ über kulturelle Hochgenüsse, wie der neuen Stadtführung als Ein-Mann-Theaterstück bis hin zu einer Vielzahl von extravaganten Jubiläumsveranstaltungen. Tauchen Sie ein, in eine Welt aus „Geheimnis, Magie und Verführung“.
Mehr Informationen zu allen Veranstaltungen und den Jubiläumsspecials finden Sie auf der Jubiläumswebsite
www.725-Jahre-Rattenfaenger.de.
Skurril und mystisch aufbereitet, erfahren Sie alles rund um die weltberühmten Sage, die Stadtgeschichte und die historische Altstadt. Oder machen Sie den Test: Magisch, geheimnisvoll oder doch eher verführerisch? Welcher Rattenfänger steckt in Ihnen?
Erleben Sie das sagenumwobene Hameln zum Rattenfängerjubiläum 2009. Wir freuen uns auf Sie.
Bildkommentar: Rattenfänger-Mosaikfenster in der
Marktkirche, zur 700 Jahr-Feier im Jahre
1984 eingebaut ANNO 1284, AM TAGE JOHANNES ET PAULI, DER 26. JUNI DORCH EIN PFEIFER IN ALLERLEY FARBE BEKLEIDET GEWESEN, CXXX KINDER VERLEDET, BINNEN HAMELN GEBORN, ZU KALVERIE BI DEN KOPPEN VERLOREN.Dieser Vers war etwa 1384 auf einem Chorbuch der Hamelner Münstergemeinde zu lesen. Obwohl das Buch seit 1675 verschollen ist, haben viele Besucher von seiner Existenz berichtet. Der Vers in lateinischer Schrift war als Augenzeugenbericht abgegeben. Heute ist er als Inschrift am Rattenfängerhaus zu bewundern.