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Hastenbeck liegt südöstlich der Hamelner Kernstadt zu Füßen des Höhenzuges Schecken am Westrand der Obensburg, einer alten Ringwallanlage.
Bekannt ist Hastenbeck durch die Schlacht bei Hastenbeck 1757 und Schloss Hastenbeck (Historismus) von 1869. Hier wurde der Edgar Wallace-Krimi "Der unheimliche Mönch" gedreht.
Zur Infrastruktur gehören u. a. eine Verlässliche Grundschule, eine Kindertagesstätte und die Freiwillige Feuerwehr.

Wappen Hastenbeck

Wappen

Auf blauem Grund ein steigender halber weißer Steinbock mit goldenem Gehörn und Hufen nach links.
Das Wappen wurde von dem bereits im 16. Jahrhundert ausgestorbenen Adelsgeschlecht von Hastenbeke geführt, es gab dem Ort wohl seinen Namen. Das Wappen der von Hastenbeke befindet sich auch auf einem Epitaph im Münster zu Hameln.


Luftbild DWZ Hastenbeck
Bildkommentar: Hastenbeck aus der Luft  (Foto: Salzmann-FotoDesign UL-Charter-Renz)


Aus der Geschichte

Hastenbeck, in alten Urkunden auch als Hastenbike oder Hastenbeke bezeichnet,
wird erstmals 1197 erwähnt.
Die Geschichte des Dorfes ist eng mit der des Schlosses verknüpft. Als erste Besitzer des Schlosses erschienen im 13. Jahrhundert die Ritter von Hastenbeck als Lehensherren des Grafen von Everstein. Das Geschlecht starb mit Hartung von Hastenbeck um 1550 aus. 1618 verkaufte Herzog Friedrich Ulrich das Gut Hastenbeck nebst einigen umliegenden Dörfern an seinen Minister Arnold von Wobersnow. Dieser hatte als Münzkommissar ab 1617 Silbermünzen verfälscht und musste nach Aufdeckung des Schwindels fliehen.
Die anfangs eingezogenen Güter wurden der Witwe des Arnold von Wobersnow durch  Herzog Georg 1639 zurückgegeben; infolge finanzieller Schwierigkeiten mußte sie die Rechte daran an Henning von Reden abtreten. Dieser wurde vom Herzog mit Haus, Dorf, Ober- und Untergericht zu Hastenbeck belehnt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die von Wobersnow kurz zuvor erbaute Festung vollständig zerstört.
Die Einwohnerzahl von Dorf und Gut Hastenbeck betrug 1689 192 Personen. Der 7-jährige Krieg rückte auch Hastenbeck in den Mittelpunkt des militärischen Geschehens, der unglückliche Ausgang der Schlacht bei Hastenbeck am 26.07.1757 blieb für den weiteren Verlauf des Krieges nicht ohne Folgen. Während der Kampfhandlungen wurde der ganze Ort ein Raub der Flammen. 1823 erfolgte die Aufhebung der Patrimonialgerichtsbarkeit des Gutes Hastenbeck, das nun zum Amt Grohnde kam. 1848 zählte man im Dorf 416 Einwohner und 58 Wohngebäude.

Einwohnerentwicklung

16.06.1933:    490 Einwohner
13.09.1950: 1.063 Einwohner
31.12.1972: 1.071 Einwohner
31.12.2000: 1.394 Einwohner
31.12.2009: 1.589 Einwohner
(Quelle: Einwohnermeldedatei)

Informationen über den Ortsrat erhalten Sie im Ratsinformationssystem.

Luftbild von Hastenbeck
(40 KB, Quelle: ATKIS®-Luftbild-Rasterdaten, © Logo der LGN)
Im Norwesten sind die Gewerbeflächen von Hastenbeck zu erkennen.

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