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Aktuelles zur Fußgängerzone seit dem Baubeginn am 12.4.2010

Montag, 12.04.2010
Offizieller Baustart für die FußgängerzoneBildkommentar: Andenken an die alte Fuß-
gängerzone: Rathaus-Chefin
Susanne Lippmann mit
einem Pflasterstein.

Der Zeitplan für die neue Fußgängerzone steht

In 360 Arbeitstagen zum Ziel

Der Plan wurde akribisch ausgearbeitet: In insgesamt acht Abschnitten soll die Fußgängerzone im Bereich Pferdemarkt erneuert werden. 360 Arbeitstage hat die Firma Kögel aus Bad Oeynhausen dafür vorgesehen. Doch es könnte sogar noch schneller gehen. Für Tiefbau-Teamleiter Günther Büschefeld ist klar: „Wir wollen die Bauzeit massiv verkürzen.“ mehr
Die einzelnen Bauabschnitte (vorläufiger Bauablauf) und der genaue Zeitplan Stand 7.4.2010  (pdf-Datei, Dateigröße 1,7 MB)




Aktuelle Planung Fußgängerzone


10 gute Gründe für die Neugestaltung der Fußgängerzone

  1. Die Modernisierung der Fußgängerzone steigert die Attraktivität Hamelns als Einkaufs- und Erlebnisstadt.
  2. Ein rollstuhlgerechtes Pflaster sorgt für Verbesserungen für Gehbehinderte, Senioren und Familien.
  3. Altes und neues Grün schafft Wohlfühlatmosphäre.
  4. Straßenspiele machen die Fußgängerzone für Kinder zum Erlebnis.
  5. Eine effektvolle Beleuchtung schafft Atmosphäre und setzt markante Gebäude in Szene.
  6. Mehr Bänke kommen den Senioren entgegen.
  7. Eine Leitlinie schafft Orientierung für Blinde und Sehbehinderte.
  8. Infotafeln und die neue Rattenspur lassen unsere Stadtgeschichte lebendig werden.
  9. Trafostationen und Leitungswirrwarr verschwinden aus dem Blickfeld.
  10. Die Neugestaltung der Fußgängerzone ist ein Konjunkturprogramm für Hameln, es sichert Arbeitsplätze, stärkt den Einzelhandel und fördert den Tourismus.

Neue Einsichten

So könnte unsere neue Fußgängerzone aussehen:

Ansicht Pferdemarkt klein Perspektive Bäckerstraße Perspektive Osterstraße 1 Perspektive Osterstraße 2

Zum Vergrößern der Darstellungen bitte auf die jeweiligen Bilder klicken.



Abschnitt Pferdemarkt

Themen:


Neugestaltung Pferdemarkt

Übersichtsplan



Neben der Erneuerung des Pflasters bestimmen die folgenden Ausstattungen das Bild und sichern eine hohe Aufenthaltsqualität und gute Benutzbarkeit:


Das neue Pflaster - im Detail

Entsprechend der Nutzung als Fußgängerzone ist ein niveaugleicher Ausbau der Oberflächen vorgesehen. Hierbei werden vor allen Dingen die Unebenheiten und Setzungen des Pflasters, die sich infolge des Alters herausgebildet haben, ausgeglichen. Damit wird auch dem Erfordernis der Barrierefreiheit entsprochen.
Eine Gliederung des Straßenraumes wird zum einen durch die Rinnenführung,  zum anderen durch die Wahl unterschiedlicher Formate für den Belag erreicht.

Pflasterdetail Brunnen


So ist entlang der Gebäude ein mittelformatiges Pflaster vorgesehen, während der innere Platzraum mit größeren Platten belegt wird.

Das Pflastermaterial selbst ist noch nicht festgelegt. Vorgesehen ist derzeit eine Mischung aus Betonsteinen in der Platzmitte und Natursteinen an den Platzrändern. Rund um Marktkirche und Hochzeitshaus soll das am Pferdemarkt vorhandene Kleinmosaik wiederverwendet werden.

Um ein geeignetes Material zu finden, werden ab Mitte September in der Bäckerstraße neue Musterflächen eingerichtet. Vorgesehen sind eine Natursteinfläche und zwei Betonsteinflächen in drei Farbvarianten und zwei Oberflächenstrukturen.

Probepflaster Musterfläche


Eine weitere Verbesserung wird durch die geplante Blindenleitlinie erreicht. Zur Führung soll künftig parallel, mit Abstand zur Rinne, ein taktiler Pflasterstreifen entstehen.



Die neue Rattenspur

Anstelle der aufgemalten Rattenspur ist eine langlebige Rattenspur in Form von Bronzeplatten, die fest in einzelne Pflastersteine eingelegt sind, geplant.



Das Grün bleibt grün

Was bleibt erhalten?


Großbäume beleben das Stadtbild und erhöhen die Aufenthaltsqualität. Am Pferdemarkt markieren die vorhandenen Baumstandorte die Aufweitungen der Straßenräume und setzen Schwerpunkte innerhalb des Platzraumes. Sie bleiben erhalten und werden zur weiteren Belebung mit saisonalen oder blühenden Unterpflanzungen ausgestattet.




Was wird geändert?

Lediglich die folgenden drei Baumstandorte werden verändert:


Die vier Kugelkirschen an der Einmündung zur Ritterstraße werden durch eine Linde ersetzt.

Der Baumstandort vor dem Bäckerscharren wird verschoben, anstelle der Gleditischie wird eine Linde gepflanzt.

Die in der Baumreihe an der Marktkirche ersatzweise neu gepflanzte Linde wird durch eine größere Linde ersetzt, um das alte Bild der Baumreihe wieder herzustellen.


Möblierung, ja - aber wie?

Was bleibt erhalten?



Die rund um die Marktkirche und das Hochzeitshaus aufgestellten Skulpturen bleiben an ihren jetzigen Standorten erhalten. Der bei Kindern sehr beliebte Brunnen wird ebenfalls erhalten. Um den Brunnen wird das vorhandene kleinformatige Pflaster in Form einer quadratischen Fläche wieder hergestellt und mit Sitzquadern ergänzt, um eine bessere Aufenthaltsqualität zu ermöglichen.

Was gibt es Neues?

Aufenthaltsmöglichkeiten



Die vorhandenen Bänke unter den Linden an der Marktkirche werden erneuert. Ergänzend hierzu sind gegenüberliegend und im Bereich des Bäckerscharrens wie bisher auch Sitzbänke vorgesehen. Geplant sind Bänke mit Holzauflagen, wahlweise mit oder ohne Rückenlehne. Zusätzlich zu den Sitzbänken wird der Brunnenbereich mit Sitzquadern ergänzt (s. o.).

Weitere Auffenthaltsmöglichkeiten bieten die Sitzbereiche an den Pflanzbeeten unter den Bäumen rund um den Pferdemarkt.

Auch die Bestuhlung der Hochzeitshausterrasse soll erneuert werden. ....


Spielmöglichkeiten


Erstmals sollen neben dem Brunnen weitere Spielmöglichkeiten am Pferdemarkt geschaffen werden. Nördlich der Marktkirche sollen mit einem Himmel- und Höllespiel oder einem Buchstabenhüpfen „alte“ Spiele wiederbelebt werden. Sie werden als Bronzeplatte in das neue Pflaster eingelassen.

Das neue Orientierungs- und Informationssystem


Das Material Bronze zieht sich wie ein roter Faden durch die neue Fußgängerzone. Auch das neue Orientierungssystem wird mittels Bronzeplatten in das neue Pflaster integriert.

Die dreieckige Platte zeigt in die Nebenstraßen und macht auf sie aufmerksam.
Die quadratische Platte mit der Himmelsrose verweist auf die Richtungen und Entfernungen zu den touristischen Anziehungspunkten der Stadt. Dieses Orientierungssystem wird durch moderne Wegweiser ergänzt.

Vorstellbar sind zusätzlich auch digitale Infosäulen, die den Besuchern mehr Informationen, z.B. zu Veranstaltungen, mittels Touchscreen vermitteln.


Was es dann nicht mehr gibt?


Bei einer Modernisierung kann nicht jedes „altbekannte Inventar“ wiederverwendet werden. Durch das neue Beleuchtungskonzept (s. u.) verschwinden die sich in der Hauptfußgängerzone befindenden Leuchten aus dem Straßenraum. Auch die für den Betrachter oft nicht sehr ansehnlichen Trafostationen mit oder ohne Vitrinen entschwinden bald aus unserem Blickfeld. Ebenso soll es in Zukunft keine unaufgeräumten und vergessenen Ecken geben. Die neue Fußgängerzone soll klar strukturiert mit einer hohen Aufenthaltsqualität zum Verweilen einladen.


Atmosphäre schaffen

Das Beleuchtungskonzept

Ein zentrales Element der Neugestaltung der Fußgängerzone ist die Lichtplanung. Licht ist mehr als nur die Ausleuchtung des Raumes, richtig eingesetzt schafft es Atmosphäre und kann Akzente setzen.

Zur Beleuchtung des Platzraumes werden an den Gebäuden in rd. 8 bis 9 Meter Höhe an geeigneten Punkten Leuchten angebracht. Sie stellen sozusagen die Grundbeleuchtung dar, d.h. sie sorgen für ausreichendes Licht und Sicherheit. Zusätzlich ist eine Beleuchtung der historisch bedeutsamen Weserrenaissancegebäude, der Marktkirche und anderer markanter Gebäude vorgesehen.

Objekt- und Grundbeleuchtung sollen zusammen auch bei Nacht die Einzigartigkeit des Stadtbildes herausstellen. Um die Wirkung der geplanten Objektbeleuchtungen konkret zu erleben, wurden bereits mehrere Beleuchtungsproben durchgeführt.


Beleuchtungsprobe


Das Fotostudio Blesius aus Hameln (Copyright) hat die ersten Eindrücke in Bildern festgehalten.


Die neue Rattenfängerbühne


Die neue Bühne soll künftig stärker Bestandteil des Platzes werden und den “Lüttje Markt" in seiner stadträumlichen Bedeutung aufwerten.
Angedacht ist u.a. eine dauerhafte Überdachung, die einerseits als Regen- und Sonnenschutz dienen und andererseits die Gesamtwirkung des Ensembles Marktkirche und Hochzeitshaus nicht beeinträchtigen soll.  Die Neugestaltung der Hochzeitshausterrasse wird im Dialog mit Vertretern der Rattenfängerspiele weiterentwickelt.
So könnte das Rattenfängerspiel auf der neuen Hochzeitshausterrasse künftig aussehen.

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