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Inhalt:

Ideenbörse Hochzeitshaus


Einleitung
Informationen zum Hochzeitshaus
Erforderliche Angaben/Bewertungskriterien
Ansprechpartner und Termine
Grundrisse und Schnitt


Hochzeitshaus


Einleitung

Ziel der Ideenbörse ist es für das Hochzeitshaus ein Nutzungskonzept zu finden, das entweder nur temporär (vorübergehend) oder langfristig ausgerichtet ist.

Um eine weitgehende Vergleichbarkeit der Ideen zur Nutzung des Hochzeitshauses und damit eine gute Bewertungsgrundlage zu erreichen, sind für alle Ideen mindestens die unten genannten Angaben erforderlich. Diese Angaben stellen auch die Bewertungskriterien dar. Im Vordergrund stehen hierbei die Umsetzbarkeit, die wirtschaftliche Tragfähigkeit und die Finanzierung.

An der Ideenbörse können sich alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Interessengruppen etc. beteiligen. Eine Verpflichtung zur Umsetzung besteht beiderseitig nicht. Die abschließende Entscheidung zur Realisierung obliegt dem Rat der Stadt Hameln.

Ihre Ideen und Konzepte reichen Sie bitte bis zum 3. Mai 2011
bei der Stadt Hameln, Abteilung 41, Rathausplatz 1, 31785 Hameln ein.



Informationen zum Hochzeitshaus

Das Hochzeitshaus in Hameln ist ein bedeutendes Baudenkmal der Weserrenaissance in Niedersachsen. Es wurde von 1610 bis 1617 aus Sandstein errichtet.
Das Hochzeitshaus in Hameln diente als Fest- und Feierhaus der Bürgerschaft. Der Name Hochzeit (eigentlich: Hoch-Zeit) leitet sich aus "hohe Zeit" ab, der Zeit des Jahres, in der Feste aller Art gefeiert wurden. Seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts ist im Gebäude das Standesamt der Stadt Hameln untergebracht. Das Hochzeitshaus in Hameln verfügte ursprünglich über einen Festsaal, eine Stadtwaage, einen Gerichtssaal, eine Ratsschenke, eine Rüstkammer sowie eine Apotheke. Die Ratsapotheke wurde ab 1822 von F. W. A. Sertürner, dem Entdecker des Morphiums, betrieben, der dort bis zu seinem Tod im Jahr 1841 wirkte.

Die Fassade aus Sandstein ist reich ornamentiert. Die Längsflucht des Gebäudes beträgt 43 Meter. Am Westgiebel des Hochzeitshauses befindet sich ein Glockenspiel und die sog. Rattenfänger Spieluhr mit der dreimal täglich das Rattenfängerspiel mit einem Figurenumlauf gezeigt wird.
Nach aufwendiger Renovierung und vollständiger Entkernung wurde 2005 die Ausstellung „Erlebniswelt Weser-Renaissance“ (mit zugehöriger Gastronomie) im Hochzeitshaus eröffnet, die jedoch nach knapp zwei Jahren aufgrund technischer Probleme wieder geschlossen werden musste.

Lage: Das Hochzeitshaus befindet sich im Zentrum der Hamelner Altstadt in exponierter Lage direkt in der Fußgängerzone.
Beschreibung:          Das Hochzeitshaus wurde im Jahr 2005 speziell für die Ausstellung „Erlebniswelt Renaissance“ umgebaut. Dabei wurde eine sog. „Haus-in-Haus“-Konzeption gewählt.
Die Ausstellungselemente und Einrichtungsgegenstände wurden zwischenzeitlich entfernt und die Räume befinden sich in einem besenreinen Zustand.
Konzept: Grundsätzlich steht der gesamte nicht durch städtische Einrichtungen belegte Teil des Hochzeitshauses zur Verfügung. Sollte „nur“ eine Idee für das EG genutzt werden, so gilt hierbei der Grundsatz, dass keine Einschränkungen für die noch nicht feststehende Nutzung des 1.OG, 2.OG und DG entstehen dürfen.
Inventar: In dem Gebäude befinden sich derzeit keine Ausstattungsgegenstände, keine Kücheneinrichtung, bzw. keine Küchengeräte. Das Gebäude ist behindertengerecht erschlossen.
Flächen: Erdgeschoss, ca. 264 m² (vorderer Bereich) + 66 m² (hinterer Bereich) zuzüglich Nebenräume ca. 37 m² (Küche, u.a.)
1. Obergeschoss 197 m² + 40 m² Nebenfläche
2. Obergeschoss 197 m² + 40 m² Nebenfläche
Dachgeschoss      238 m² + 20 m² Nebenfläche 
Kellergeschoss    110 m²  (WC und Vorraum)


Erforderliche Angaben/Bewertungskriterien

Die folgenden Angaben sind bei der Beschreibung der Idee/des Konzeptes zwingend erforderlich, um eine weitgehende Vergleichbarkeit der Ideen zur Nutzung des Hochzeits-hauses und damit einheitliche Bewertungskriterien zu erreichen.
  1. Worin besteht die Besonderheit der Idee, gibt es Alleinstellungsmerkmale?
  2. Welche Zielgruppen sollen angesprochen werden? Z.B. welche Altersgruppen, Einheimische/Umland/Touristen -oder nur besonders Interessierte/ein geschlossener Kreis?
  3. Welche Ausrichtung liegt der Idee zugrunde - sozial - kulturell - touristisch - kommerziell?
  4. Wie passt die Idee in die bestehende Angebotsstruktur? Sind Kooperationen geplant? Lassen sich andere Nutzungen/Einrichtungen/Veranstaltungen integrieren?
  5. Welche Öffnungszeiten sind geplant?
  6. Welche Organisationsform ist vorgesehen?
  7. Welche Zeitperspektive ist angedacht, kurze Dauer, langfristig?
  8. Welcher bauliche und technische Aufwand ist erforderlich? Wie soll er bewältigt werden?
  9. Wie wird die wirtschaftliche Tragfähigkeit beurteilt? Welches Finanzierungskonzept (Geschäftsplan) liegt zugrunde? (Angaben zu Umbau und sonstigem Aufwand, soweit notwendig für Personal, sonstige Betriebskosten, Gegenfinanzierung durch Eintrittgelder, Sponsoren oder sonstige Zuschüsse, Zuschussbedarf)


Ansprechpartner und Termine

Herr Kaiser, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, Tel. 202 1480, kaiser@hameln.de
Frau Braun, Abteilungsleiterin Zentrale Gebäudewirtschaft, Te. 202 1722, braun@hameln.de
stehen Ihnen gern zur Verfügung.

Ideenbörse mit Besichtigung der Räumlichkeiten 28.03.2011 um 18:30 Uhr
Abgabe der Ideen bis 03.05.2011
Sichtung der Arbeiten, Vorprüfung bis 13.05.2011
Sitzung der Jury im Hochzeitshaus in der 20. KW (16.- 23. Mai)
Ausstellung der Ergebnisse nach Juryentscheidung bis 14. Juni 2011
Vorstellung der prämierten Arbeiten in der Politik 16. Juni 2011


Grundrisse und Schnitt

Die Grundrisse und der Schnitt im Dateiformat "PDF" hier zum Herunterladen:

Die Pläne liegen im Dateiformat "PDF" vor. Um dieses nutzen zu können, benötigen Sie das kostenlose Programm Adobe Reader (siehe Downloadhilfe).

Die Grundrisse können hier auch im dxf-Format heruntergeladen werden:


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