Ein Projekt ist ein Herausfiltern von Themen, die die Kinder während des Freispiels stark beschäftigen. Durch Beobachtung der Kinder kommen wir zum Thema. Im Gemeinschaftskreis greifen wir das Thema auf, erzählen, fragen und finden dabei heraus, ob das Interesse der Kinder so groß ist, dass man daraus ein Projekt gestalten könnte. Partizipation (Mitbestimmung der Kinder) ist die Voraussetzung für eine demokratische und kooperative Zusammenarbeit. Das bedeutet, dass wir gemeinsam mit den Kindern eine Stoffsammlung erstellen. Kinder, Eltern, Kollegen u. a. haben die Möglichkeit etwas zum Thema beizutragen und somit können sie teilhaben und mitarbeiten. Durch die ganzheitliche Förderung ermöglichen wir, dass Kinder forschend, sinnentdeckend, problemlösend, experimentell, spielerisch, darstellend und selbständig agieren können. Das macht die kindliche Stärke aus.
Zum Abschluss des Projekts präsentieren die Kinder ihre Arbeitsergebnisse z. B. durch : ein Abschlussfest Ausstellung Präsentation im öffentlichen Raum Projektmappe Somit wird das gemeinsame Projekt in einem entsprechenden Rahmen dokumentiert und gewürdigt. Der Verlauf des Projekts wird zum Abschluß noch einmal gemeinsam reflektiert. Es geht darum festzuhalten, wie Vorplanung und Vorbereitung gelaufen sind, wie die Zusammenarbeit funktioniert hat.
Zur Zeit im Aufbau:
Projektarbeit gleich Der Weg ist das Ziel - Projekt : Wasser
Bildkommentar: Die Kinder experimentieren im Freispiel am Wassertisch
Ziele: Wahrnehmung sensibilisieren Mit allen Sinnen lernen Wissen vermitteln Sprache fördern, alle Aktivitäten werden besprochen Nachhaltigkeit schaffen durch bewusst machen von Versuchsergebnissen durch Sprache Sozialen Umgang fördern, durch Partnerarbeit oder Gruppenarbeit Ideen der Kinder einbeziehen und Möglichkeiten zur Durchführung schaffen Kinder bestimmen die Länge und den Verauf eines Projektes, nach Interesse und Bedarf Eine Überleitung für neue Projekte finden Kinder wollen lernen unter Einbeziehung des Körpers, des Geistes und der Seele. Sie entdecken, erleben und erspüren die Welt. Das ist ein elementares Grundbedürfnis aller Kinder.
Versuch Nr. 1 Was passiert, wenn man eine kleine Rosine in ein Glas mit Mineralwasser legt? Was passiert, wenn man etwas Salz aus dem Salzstreuer in das Mineralwasser gibt? Was passiert, wenn etwas Zucker in das Mineralwasser gibt? Was passiert, wenn man Pfeffer in das Mineralwasser gibt?
Versuch Nr. 2 Was passiert, wenn man eine weiße Blume ohne Wasser in einer Vase mehrere Tage stehen lässt? Was passiert, wenn man eine weiße Blume in Tintenwasser stellt? Was passiert, wenn man eine weiße Blume in grünes ( Lebensmittelfarbe ) Wasser stellt? Was passiert, wenn man eine weiße Blume in Leitungswasser stellt?
Versuch Nr. 3 Wir holen Schnee und machen ihn in unser Wasserbecken im Grppenraum. Wir spielen mit dem Schnee, bauen Schneebälle und bauen einen kleinen Schneemann. Anschließend beobachten wir was passiert. Warum ist der Schnee weiß? Warum schmilzt er? Warum schmilzen wir nicht?
Versuch Nr. 4 Wir füllen leere Konservendosen mit Wasser und stellen sie in die Gefriertruhe. Wenn das Wasser gefroren ist, nehmen wir die Dosen aus der Gefriertruhe heraus und machen mit einem Nagel und Hammer viele kleine Löcher in die Seitenwände hinein. Nun können wir das Eis aus der Dose entfernen, stellen ein Teelicht hinein und können es zur Dekoration ans Fenster oder in den Garten als Windlicht hängen oder stellen.
Versuch Nr. 5 Wir frieren gefärbtes Wasser in kleinen Gugelhupfformen ein. Anschließend hängen wir sie an einem Baum direkt vor unserem Gruppenfenster auf. Nun können wir genau beobachten, wie sie langsam schmilzen.
Versuch Nr. 6 Im täglichen Leben ist das Wasser nicht weg zu denken. Die Kinder haben schon viel Erfahrung mit Wasser gesammelt. Aber man braucht nicht nur das Wasser zum Trinken oder um Trinken herzustellen. Wir brauchen das Wasser auch zum Essen kochen. Aus diesem Grund stellen wir einmal unser Mittagessen selber her und machen uns eine leckere Suppe.
Der Abschluss: Badeparty
Bildkommentar: Wasserparty
Wir machen aus unserem Gruppenraum ein Erlebnisbad. Der ganze Raum wird frei geräumt. Mehrere Planschbecken werden aufgebaut. Der Raum wird über Nacht gut aufgeheizt. Morgens wird erstmal gut in der Küche gefrühstückt. Während dessen werden die Planschbecken mit warmem Wasser gefüllt. Wenn alle mit frühstücken fertig sind, ziehen die Kinder ihre Badesachen an. Nun ist es endlich so weit, die Kinder dürfen sich in die "Fluten stürzen".
Bildkommentar: Wasserparty
Zusätzlich bieten wir viele verschiedene Wasserspielsachen an. Bunte Seife ist eine besondere Überraschung. Zur kurzen Pause haben wir eine kleine Liegewiese angelegt und bieten erfrischende Cocktails mit bunten Strohhalmen an. Nach zwei Stunden geht es dem Ende zu, abtrocknen, anziehen und fönen. Dann geht es hungrig zum Mittagessen in der Küche. Alle Kinder haben beschlossen: "Das machen wir nochmal".
Mahlzeiten
Das Frühstück
In unserer Einrichtung findet das Frühstück in der Zeit von 8.00 Uhr bis 9.30 Uhr statt. So können die Kinder den Zeitpunkt des Frühstücks selbst bestimmen und brauchen ihr Spiel nicht zu unterbrechen. Wir bitten Sie, Ihrem Kind ein abwechslungsreiches und gesundes Frühstück mitzugeben. Ergänzend zum täglichen Frühstück bieten wir den Kindern alle 14 Tage ein „gemeinsames Frühstück“ an. Bei der Auswahl der Lebensmittel und bei der Vor- und Nachbereitung sind alle Kinder beteiligt. Wie z. B. beim Einkaufen, Zubereitung der Rohkost, Tisch decken.
Das Mittagessen
Das Mittagessen beginnt um 12.00 Uhr und endet spätestens um 13.30 Uhr. In dieser Zeit haben alle Kinder die Möglichkeit in unserem „Kinderrestaurant“ Mittag zu essen. Küche und Flur werden zum Restaurante umgewandelt. Der Speiseplan ist sehr vielfältig und abwechselungsreich, wobei die Wünsche der Kinder berücksichtigt werden. Wir bitten darum, Kinder die nicht in die Kindertagesstätte kommen, bis 10:00 Uhr abzumelden, da sonst das Mittagessen berechnet werden muss.
Am Nachmittag
Für den „kleinen Hunger“ am Nachmittag (ca. 14:30 Uhr) geben Sie Ihrem Kind bitte einen kleinen Snack mit, wie z. B. Yoghurt, Obst, Müsliriegel oder Brot und vieles mehr.
Getränke
Gibt es bei uns zu jeder Zeit. Zum Frühstück, Mittagessen und am Nachmittag fest eingeplant. Zusätzlich steht in jedem Gruppenraum Mineralwasser, so dass die Kinder selbständig und zu jeder Zeit bedienen können. Getränke sind: Mineralwasser Tee Milch Erdbeer,- Vanille,- Bananenmilch Auch an unserer Küchentheke können sich alle Kinder Getränke einschenken lassen.
Nachmittagsangebote
Die Woche ist bei uns am Nachmittag bunt organisiert. Wir lernen die unterschiedlichsten Interessen, Vorlieben und Wünsche der Kinder kennen und können somit bedürfnis-und interessenorientiert handeln. Der Nachmittag soll für die Kinder immer wieder ein neues Erlebnis sein. Besonderen Wert legen wir gerade am Nachmittag auf die Arbeit mit der Kleingruppe (bestehend aus 2 -3 Kindern), um die Kinder in ihrer Entwicklung entsprechen ansprechen zu können. Die Kleingruppe kann aus zwei Nachmittagsgruppen bestehen (Tigerenten und Dinos), so dass auch gruppenübergreifende Interessen möglich sind. Aber auch das kennen lernen von Kindern aus anderen Gruppen ermöglicht das soziale Verhalten zu erweitern und zu ergänzen. Es gibt eine Vielzahl von Angeboten und Aktivitäten, bei denen auch das einzelne Kind mit dem Erwachsenen zusammen ein Angebot durchführt wie z.B. Das „Nachmittagsangebot“ ist eine Vielfalt, wie z.B. die Erschließung der lokalen Gegebenheiten. Dies bedeutet, dass wir den Kontakt mit vorhandenen Einrichtungen in Hameln aufnehmen. So besuchen wir unter anderem das Kinderspielhaus, gehen in die Bücherei oder kombinieren ein Picknick mit einem Spielplatzbesuch.
Die Erkundungen haben nicht nur den Charakter der Abwechslung, sondern sollen dem Kind eine Unterstützung darin geben, seine Umgebung bzw. seinen Wohnort besser kennen zu lernen.
Besondere sportliche Aktivitäten wie Schwungtuchspiele, Trampolinspringen oder gelegentliches Schwimmen gehen, finden am Nachmittag ihren Einsatz und sorgen bei allen Kindern für gute Laune und Freude. Die kindliche Bewegungsfreude kann ausgelebt werden und unterstützt das Kind in seiner Entwicklung – ausprobieren und Erfahrungen mit den eigenen Fähigkeiten zu machen sind wichtige Prozesse. Das Kind lernt sich selbst einzuschätzen und das Selbstvertrauen wird aufgebaut und gestärkt.
Kreative Angebote wie das Herstellen von „Seife“ oder „Batiken“ ist ein Element der Nachmittagsangebote. Diese verschiedenen Angebote finden in einem Kreativraum statt, so dass der Raum für die Kinder ein Flair des Besonderen hat. Das fertig gestellte Produkt nimmt das Kind mit nach Haus, um es zu präsentieren und Lob und Anerkennung zu erhalten. Verregnete Nachmittage verlocken zu einem netten „Kino – Tag“ mit selbst gemachtem „Popcorn“ oder wir backen „Waffeln mit heißen Kirschen“ und Vanillesoße und laden die anderen Kinder dazu ein.
Wir möchten, dass die Kinder aktiv an der Nachmittagsgestaltung teilnehmen, indem sie selbst tätig werden. Am Ende bleiben der Stolz, das Selbstvertrauen und der Mut etwas selbst gemeistert, gestaltet oder hergestellt zu haben.
Die Nachmittagsangebote stellen für die Kinder besondere Erlebnisse dar und wecken bei den Kindern die Vorfreude auf weitere Nachmittage.
Vorschulförderung
Die Vorschulkinder haben im letzten Jahr vor der Schule einen besonderen Stellenwert.
In Kleingruppen werden täglich Angebote speziell zur Förderung dieser Altersstufe durchgeführt. Die Stärken jedes Kindes durch intensive Beobachtung erkannt und dokumentiert.
So können wir die Kinder individuell im sozial – emotionalen Bereich,Wahrnehmungsbereich und motorischen Bereich stärken und fördern.Die Förderung der Sprache ist ein weiterer Teil im letzten Kindergartenjahr.Die Kinder nehmen an einem sechsmonatigenTrainingsprogramm (Würzburger Trainingsprogramm „Hören, Lauschen, Lernen“) teil.Das Gruppentrainingsprogramm besteht aus sechs Übungseinheiten, die aufeinander aufgebaut sind. Die Spiele in den einzelnen Übungseinheiten verfolgen das Ziel, den Vorschulkindern Einblick in die Lautstruktur der gesprochenen Sprache zu vermitteln. Im Vordergrundsteht die akustische Abstraktion sprachlicher Segmente, wie Wörter, Reime, Silben und Phoneme.Das Trainingsprogramm dauert 20 Wochen und wird täglich10 Minuten in Gruppen von circa sechs Kindern durchgeführt. Es vermittelt den Kindern nicht nur allein den Einblick in die Welt der Laute, sondern auch Freude und Spaß im Umgang mit der Sprache. Zusätzlich werden Übungseinheiten zu folgenden Themen bearbeitet: Zahlen und Mengenverständnis
Farben und Formen
Angeleitete und gezielte erste Erfahrungen mit dem Computer
Theaterprojekt zu Weihnachten
Sport in der Sporthalle der GS Papenschule
Einüben der Abschlussfeier mit Musik und Bewegung Hospitieren in der Papenschule
Verkehrserziehung
Kleine Ausflüge zur Übung im Straßenverkehr
Unfälle vermeiden
Hilfe leisten/holen
Verhalten in schwierigen und gefährlichen Situationen
Wie heiße ich, wo wohne ich, wie heißen meine Familienmitglieder
Besuch bei der Polizei
Besuch bei der Feuerwehr
Besuch in der Notfallambulanz
Abschluss der Kindergartenzeit:
Zum absoluten Höhepunkt der Kindergartenzeit zählt die Übernachtung. Alle Schulkinder verbringen (oft das 1.mal) eine Nacht gemeinsam mit ihren Freunden und Erziehern außerhalb des Elternhauses.
Das ist ein aufregendes und spannendes Erlebnis.Abends wird gegrillt oder Spaghettis gekocht, anschließend gibt es eine Party mit viel Musik und Tanz und manchma gibt es nachts auch eine Nachtwanderung. Wenn am Morgen alle ausgeschlafen und gut gefrühstückt haben, geht es auf Schatzsuche.Viele Überraschungen, Ereignisse und Eindrücke nehmen die Kinder mit und was am wichtigsten für uns ist, es macht allen einen riesigen Spaß.Natürlich werden alle Schulkinder auch ganz festlich im Rahmen einer feierlichen Stunde verabschiedet.Dazu laden wir Eltern, Großeltern und andere Angehörige ein.Mit einem kleinen abwechslungsreichen Programm, wie z.B. Vorführung eines Tanzes, einer Geschichte oder anderen Darbietungen vollenden wir die Kindergartenzeit.