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Bildkommentar: Städtenetz EXPO-Region (Logo)Das Städtenetz EXPO-Region ist im Netzwerk Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover aufgegangen, das am 27. Oktober 2010 gegründet wurde.
Rückblick auf das Städtenetz EXPO-Region
Die Stadt Hameln war geschäftsführendes Mitglied im Städtenetz EXPO-Region, einer freiwilligen Städtekooperation im Umland der Landeshauptstadt Hannover (Hameln, Celle, Hannover, Hildesheim, Nienburg, Peine, Stadthagen und Walsrode). Die Region Hannover war ebenfalls Mitglied des Städtenetzes.
Das Städtenetz EXPO-Region wurde 1995 als Modellvorhaben im Rahmen eines Forschungsfeldes „Städtenetze“ gegründet.
Das Städtenetz EXPO-Region ergriff die besondere Chance, die weitreichenden Impulse der EXPO 2000 in Hannover zu nutzen und sich während der EXPO als Vorzeigeregion zu präsentieren. Wegen des Bekanntheitsgrades wurde der Begriff "EXPO" beibehalten.
Das Städtenetz EXPO-Region wollte in verschiedenen Handlungsfeldern durch freiwillige und gleichberechtigte interkommunale Zusammenarbeit sowie Bündelung der Ressourcen und Fähigkeiten die Leistungskraft und den Handlungsspielraum in der EXPO-Region stärken. Hierzu gehörten Verkehr, Flächenmanagement, Vitale Innenstädte, Wirtschaft, Kultur, demographischer Wandel und nicht zuletzt nachhaltige Entwicklung. Ein neuer Themenschwerpunkt war die Kooperation des Städtenetzes mit den Landkreisen, die in der Gründung des Netzwerks Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover mündeten.
Den Vorsitz mit Geschäftsstelle hatte von 1995 bis 1998 die Stadt Hameln und von 1999 bis 2007 die Stadt Celle inne. 2008 übernahm Hamelns Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann den Vorsitz und hatte diesen bis zum Ende des Städtenetzes im Herbst 2010 inne.
Bildkommentar: Die Landkreise im erweiterten Wirtschaftsraum Hannover zu Gast beim Städtenetz EXPO-Region in Hameln am 10. April 2008. Unten in der Mitte die Vorsitzende des Städtenetzes, Hamelns Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann, neben dem Landrat von Hameln-Pyrmont, Rüdiger ButteGremien des Städtenetzes EXPO-Region
Arbeitsausschuss
Der Arbeisausschuss tagte ca. drei- bis viermal pro Jahr. Er war der „Motor“ des Städtenetzes, entschied über Inhalte und Projekte sowie über Arbeitskreise und ihre inhaltlichen Schwerpunkte.
Mitglieder: Die Hauptverwaltungsbeamten der Mitgliedsstädte und der Region Hannover
Vorsitz: Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann, Hameln
Lenkungsausschuss
Der Lenkungsausschuss tagte ein- bis zweimal pro Jahr. Er war das politische Gremium des Städtenetzes EXPO-Region und diente der Einbindung der Politik in die Arbeit des Städtenetzes.
Hier erfolgte eine Information über die laufenden Projekte und die Tätigkeit des Arbeitsausschusses. Zudem traf der Lenkungsausschuss Beschlüsse zum jährlichen Wirtschaftsplan, zu Stellungnahmen u. ä.
Mitglieder: Vertreter der Verwaltungsausschüsse der Städte und politische Mandatsträger der Region Hannover
Vorsitz: Oberbürgermeister Stephan Weil, Hannover
Interkommunale Arbeitskreise
Die Arbeitskreise tagten mehrmals pro Jahr. In ihnen fand die themenbezogene inhaltliche Arbeit des Städtenetzes statt.
Mitglieder: Fachvertreter der Städte
Vorsitz: jeweils eine der beteiligten Städte
Aktivitäten der Arbeitskreise des Städtenetzes EXPO-Region
Arbeitskreis Flächenmanagement
- Entwicklung einer „Route der guten Beispiele“ für nachhaltige Siedlungsprojekte
- Arbeitskreis initiierte das „Forum zur Stadt- und Regionalplanung im erweiterten Wirtschaftsraum Hannover“
- „Konsensprojekt Großflächiger Einzelhandel“ im Forum zur Stadt- und Regionalplanung im erweiterten Wirtschaftsraum Hannover
- Vorbereitung von mehreren Stellungnahmen des Städtenetzes EXPO-Region zu konkreten Einzelhandelsgroßprojekten
- Stellungnahme zum Landes-Raumordnungsprogramm Niedersachsen Änderungs- und Ergänzungsentwurf 2000
- Stellungnahme zur Nachnutzung des EXPO-Geländes
- Stellungnahme zum Großflächigen Einzelhandel im Städtenetz
Arbeitskreis Verkehr
- Konzeption für einen umweltverträglichen regionalen Güterverkehr am Beispiel des Städtenetzes EXPO-Region
- Erstellung eines Gesamtbildes über die derzeitige und zukünftige Verkehrsqualität im Städtenetz
- LKW-Wegweisung im Städtenetz EXPO-Region
- LKW-Lenkung mit Navigationstechnik
- Radwanderführer mit 12 Radtouren (auch im Internet verfügbar; GPS für Radfahrer)
- Stellungnahmen zur Bundesverkehrswegeplanung
- Positionierung zur Sicherung von Gleisanschlüssen
- Positionspapier zur geplanten Y-Trasse an die Bahn AG und die Landesnahverkehrsgesellschaft mbH
- Resolution zum sechsstreifigen Ausbau der A2 im Bereich Braunschweig/Peine
- P+R-Konzept des Städtenetzes zur EXPO 2000 (an die EXPO GmbH geleitet)
- Regionaltarife im ÖPNV
Arbeitskreis Kultur
- Erfassung und Dokumentation der kulturellen Infrastruktur und herausragenden Angebote der einzelnen Städte
- Erstellung eines gemeinsamen elektronischen Kulturfahrplanes der Mitgliedsstädte in Zusammenarbeit mit der Schlüterschen Verlagsanstalt
- Einrichtung der Projektgruppen Theater, Bibliotheken und Archive
- Organisation und Gestaltung der Informationsstände des Städtenetzes anlässlich des „Tages der Niedersachsen“ in Nienburg, Meppen, Bückeburg und Peine
- Initiative zur geplanten Landesausstellung „Welfenspuren – Niedersächsische Museen auf den Spuren der Welfen", wird evtl. als Projekt von der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen übernommen
Arbeitskreis Nachhaltige Entwicklung
- Koordination der Teilnahme am Wettbewerb „Regionen der Zukunft“ (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung)
- Initiative zur Bildung und der Anerkennung der Metropolregion Hannover–Braunschweig–Göttingen und Mitarbeit im Initiativkreis deutscher Metropolregionen
Arbeitskreis Internet
- Auswahl und Beschaffung eines Online-Stadtplans
- Weiterentwicklung und Pflege der Internetpräsentation www.expo-staedtenetz.de
Arbeitskreis Wirtschaft
- Erstellung der Internetpräsentation des Städtenetzes (www.expo-staedtenetz.de) unter dem Gesichtspunkt Standortmarketing/Wirtschaftsförderung
Projektgruppe Vitale Innenstädte
- Benennung der Gefahren für Vitale Innenstädte
- Bestandsanalyse der harten Standortfaktoren
- Forschungsprojekt „Einflussfaktoren auf das Image von Innenstädten“
- Neues Rollenverständnis: Kommunen als Moderatoren (Projektgruppe als interdisziplinäres Netzwerk, Mitarbeit u. a. von Wirtschaft, Handel und Marketing)
- Handlungsempfehlungen gegen eine Verödung der Innenstädte (Flyer)
- Internet: Branchenbuch mit interaktiver Stadtplananwendung
- Gemeinsame Erklärung zur Ausweitung der Ladenöffnungszeiten in den Innenstädten
- Resolution zur Freigabe der werktäglichen Ladenöffnung