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Städte gegen die Todesstrafe
Die Stadt Hameln ist 2008 der internationalen Kampagne „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ beigetreten, die seit dem Jahre 2002 existiert.
Erstmalig am 30. November 2008 wurde die Kirche der Münster-Gemeinde St. Bonifatius, Münsterkirchhof 10, in besonderer Weise angestrahlt und hell erleuchtet. Seitdem wird dies alljährlich am gleichen Tag wiederholt. Amnesty international begleitet diese Veranstaltung durch besondere Aktionen vor Ort.
Weit über 700 Städte weltweit, darunter mehr als 30 Hauptstädte, beteiligen sich an dieser Aktion. In vielen Metropolen wird an diesem Tag ein charakteristisches Gebäude besonders beleuchtet, so beispielsweise in Rom das Kolosseum, in Brüssel das Atomium, in Aachen das Ponttor, in Würzburg die Festung, in Berlin der Rathausturm, in Nürnberg die Straße der Menschenrechte oder in Bonn das Münster. Andere Städte führen an diesem Tag besondere Aktionen durch. In Deutschland ist die Zahl der Städte, die sich an diesem Aktionstag beteiligen, auf über 100 gestiegen, darunter Berlin, Hannover, Leipzig und viele andere.
Die Gemeinschaft Sant’Egidio ist eine christliche Laienbewegung mit 50.000 Mitgliedern in 70 Ländern der Welt, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt. Sie hat unter Beteiligung zahlreicher Organisationen u. a. auch amnesty international, die Aktion „Städte für das Leben“ gegründet.
Der 30. November wurde für den Aktionstag gewählt, weil an diesem Tag im Jahre 1786 das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe für abgeschafft erklärte.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
Sant'Egidio.