Inhalt:
Die Hamelner Altstadtsanierung, die 1992 offiziell abgeschlossenen wurde, gilt als vorbildlich.
Bäckerstraße vor und nach der Sanierung
Dem Besucher, der jetzt durch die vom Verkehr befreiten Straßen der Hamelner Altstadt (30 ha) geht, präsentiert sich dieser historische Stadtkern als ein geschlossenes Ganzes, als ein kultur- und bauhistorisches Kleinod.
Osterstraße vor und nach dem Umbau 1975
Osterstraße: Herausnahme des Durchgangsverkehrs auch durch den Bau der zweiten Weserbrücke
Bürgerhus in der Kupferschmiedestraße: 1560 erbaut, 1981 saniert

Wer bewundernd vor den restaurierten Stein- und Fachwerkbauten der Weserrenaissance und anderer Stilepochen steht, kann allenfalls ahnen, dass diese Pracht das Ergebnis eines 25 Jahre andauernden Sanierungsverfahrens ist.
In diesen Jahren hat sich die Stadt, unterstützt durch Bund und Land, zusammen mit vielen engagierten Grundstückseigentümern, Institutionen und Bürgerinitiativen um das grundlegende Ziel bemüht: Das historische Stadtbild zu erhalten, zugleich aber auch die Altstadt in ihrer zentralen, kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung zu revitalisieren und als Wohnstandort zu stärken.
Pferdemarkt: öffentlicher Parkplatz 1973, Fußgängerzone 1977
Bildkommentar: Hinterhofbebauung 1967Mit dem Ende 1967 verabschiedeten ersten Planungskonzept setzte der Rat der Stadt die entscheidenden Akzente für die Altstadtsanierung. Wege und Methoden der Sanierung waren in den ersten Jahren gelegentlich heftig umstritten, ehe ab Mitte der 70er Jahre ein gemeinsamer positiver Grundkonsens zwischen allen Sanierungsbeteiligten erreicht werden konnte. Seitdem sind im Zusammenwirken der öffentlichen und privaten Maßnahmen mit einem lnvestitionsvolumen von rd. 250 Mio. EUR Ergebnisse erzielt worden, die breite Zustimmung und Beachtung finden.
Stiftsherrenhaus (jeweils links im Bild) und Leisthaus in der Osterstraße 8/9 - erbaut 1558/1585, erneuert 1975/1976
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Fortsetzung der Informationen zur Altstadtsanierung