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Hamelner Forum mit neuem Programm Dienstag, 24.01.2012   17:40 Uhr
 

Spannende Themen und kompetente Gäste

Hamelner Forum mit neuem Programm

Das neue Programm des Hamelner Forums wartet mit einem spannenden Programm auf. Aktuelle Themen und kompetente Referenten versprechen informative Abende. Besucher sind eingeladen, Fragen zu stellen und mit den Referenten zu diskutieren.
 
Traditionell beginnt das Frühjahrsprogramm des Forums mit der städtischen Holocaust-Gedenkstunde am 27. Januar um 19 Uhr im Theater Hameln. Im Vordergrund steht die szenische Lesung mit Musik „Adressat unbekannt“ mit dem Theater DeichArt aus Kiel. Alle Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Gedenkveranstaltung eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Überrascht und erstaunt sieht die westliche Welt auf den Nahen Osten: Protestwellen quer durch die arabische Welt haben Diktaturen gestürzt. Können dadurch demokratische Verhältnisse aufgebaut werden? Oder werden nur Machteliten ausgetauscht? Diese Fragen beantwortet einer der besten Kenner der arabischen Welt, Marcel Pott, am 7. Februar im Lalu im Hefehof.

Die Rentnergeneration von heute ist finanziell gut ausgestattet, glaubt man den Werbeanzeigen in den Medien. Braun gebrannte, Golf spielende Rentner vermitteln das Bild von wohlhabenden Ruheständlern. Altersarmut scheint nicht zu der stetig wachsenden Gruppe der nicht mehr Erwerbstätigen zu passen. Dr. Gerhard Bäcker, Professor für Soziologie an der Universität Duisburg-Essen, geht am 16. Februar im Lalu im HefeHof der Frage nach: Altersarmut – ein absehbares Problem? Als Ergebnis der sog. Riester-Reformen sinkt das Rentenniveau in den nächsten Jahren stetig, Rentenentwicklung und Lohnentwicklung fallen auseinander, für die zukünftigen Rentnergenerationen reicht die Rente immer weniger aus.

Hat sich in den letzten Jahren der Erziehungsstil tatsächlich verändert? Der Kriminologe Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen und ehemaliger Justizminister, präsentiert am 22. Februar im Lalu die Ergebnisse seiner neuesten Studie: Weniger Hiebe, mehr Liebe? Welche Auswirkung hat die Erziehung auf die Persönlichkeitsentwicklung?

Von Haus aus dick? Das ist das Thema, dem Prof. Dr. med. Manfred J. Müller vom Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde in Kiel am 1. März im Lalu nachgeht. Parallel zum Anstieg der Häufigkeit von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter hat die Anzahl der Kinder und Jugendlichen mit Typ-2-Diabetes zugenommen. Es gibt zahlreiche Faktoren, die das Gewicht von Kindern bestimmen. Ein Kind wird nicht nur dann übergewichtig, wenn es sich falsch ernährt oder zu wenig bewegt – die Ursachen von Übergewicht sind vielschichtiger.

Für viele ist das Christentum als einstige „Leitreligion“ Europas zu einer Größe geworden, mit der sie fremdeln. Eine fremde Heimat Kirche ist für diese Menschen das Christentum geworden. Dies gilt erst recht für ihr Verhältnis zur Kirche als Sozialform und Institution des Christseins. Jene Christen, die allen Skandalen und Verfehlungen zum Trotz der Kirche noch die Treue halten, müssen sich und ihren säkularen Nachbarn wie Angehörige einer Minderheit vorkommen. Ist es nicht an der Zeit, dass die aufklärungsstolze und fortschrittbegeisterte Moderne ihre religiöse „Fremdenfeindlichkeit“ ablegt? Prof. Dr. Hans-Joachim Höhn lehrt katholische Theologie an der Universität Köln und ist am 13. März im Lalu Gast des Hamelner Forums.

Wussten Sie, dass Finnland ein Urlaubsland ist, in dem man Deutsche mag? Der Journalist Rasso Knoller hat die besten Voraussetzungen, Ihnen diese Frage zu beantworten. Er hat nicht nur in Finnland gelebt und gearbeitet, er hat auch unzählige Saunagänge zusammen mit Finnen hinter sich. Bei knapp 100 Grad wird auch der schweigsamste Finne gesprächig. Finnen gelten als stur, weiß Rasso Knoller am 20. März in der Stadtbücherei zu berichten. Dabei sind sie nur zielstrebig, ausdauernd und zäh. Und solange die Biervorräte nicht zur Neige gehen, ist das Glück perfekt.

Auch der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom ist in diesem 1. Halbjahr wieder Gast im Forum. Unter dem Titel „An meine Auswanderung glaube ich jetzt nicht mehr“ berichtet Bernhard Gelderblom über das Ausmaß der Vernichtung der aus Tündern stammenden jüdischen Familie Jonas in der NS-Zeit. 17 Menschen wurden deportiert, aus dem Hamelner Zweig der Familie überlebte nur der Sohn Arthur, dem 1939 die Flucht nach London gelang. Aus der wegen ihrer Seltenheit von hohem Wert erhaltenen Korrespondenz einer jüdischen Familie zwischen Emigration, Verfolgung und Vernichtung liest und Bernhard Gelderblom am 22. März im Lalu.

Tanja Kuchenbecker lebt seit mehr als 15 Jahren als freie Journalistin in Paris. Mein Leben als Französin? fragt sie am 16. April im Lalu. In ihren ersten Jahren in Paris ließ sie kein Fettnäpfchen aus und schielte oft mit Neid auf die Französinnen: diese Eleganz! Diese Weltgewandtheit! Gleich ihre Ankunft sei ein Kulturschock gewesen. Le Fettnapf: Wie ich lernte, mich in Frankreich nicht zum Horst zu machen, ist der amüsante Titel, der viel deutschen Humor erwarten lässt.

„Wir haben Schluss gemacht“. Die Aufkündigung einer Liebe ist kein kurzer Prozess, sie ist ein Drama in vielen Akten. Das Ende einer Partnerschaft bringt tiefgreifende Veränderungen mit sich. Lebenspläne werden durchkreuzt, Selbstbild und Rollenverständnis erschüttert, existenzielle und seelische Not stürzen Betroffene oft in die Krise. Bettina von Kleist studierte Theaterwissenschaften und Psychologie. Erhellend und unterhaltsam setzt sie am 24. April in der Stadtbücherei Einsichten frei und gibt viele Anregungen, um in dieser schwierigen Zeit die Weichen zu stellen für einen neuen Lebensabschnitt.

Im Jahr 2010 verging fast kein Monat, in dem Facebook nicht für Schlagzeilen sorgte. Facebook soll zentrales Lebensarchiv all seiner Nutzer werden und Angelpunkt allen Medienkonsums. Die Pläne sind atemberaubend – und für manche Branche furchteinflößend. Facebook: immer mehr Daten von immer mehr Nutzern? Das ist der letzte Vortrag in diesem Halbjahr. Der Sozialpädagoge, Dozent und Eltern-Medien-Trainer Moritz Becker empfiehlt am 10. Mai im Lalu Eltern, ihre Kinder beim „Großwerden im Internet“ zu begleiten. Er erläutert verständlich, warum Kinder und Jugendliche das Internet lieben, wo die Risiken und Gefahren liegen und welche positive Rolle Eltern bei der Medienerziehung spielen können. Moritz Becker arbeitet für den Verein smiley e. V. Hannover.

Broschüren finden Sie u. a. bei den Buchhandlungen, der Stadtbücherei, den Banken und im Bürgeramt der Stadt Hameln. Karten gibt es im Vorverkauf bei den Buchhandlungen Matthias, Seifert, von Wedemeyer und in der Stadtbücherei Hameln sowie Buchladen am Markt, Emmerthal, und an der Abendkasse.

Wenn Sie den direkten Draht wünschen:

(gilt nur für Medienanfragen)
 
Pressesprecher Thomas Wahmes erreichen Sie unter der Telefonnummer (0 51 51)
2 02-13 19 oder per E-Mail unter pressestelle@hameln.de.

Medienlinks:


Pressemitteilungen der Hameln Marketing & Tourismus GmbH

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