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Hereinspaziert – das neue Museum Dienstag, 13.12.2011   10:21 Uhr
 

Hereinspaziert – das neue Museum

Ein Rundgang durch die Hamelner Geschichte

Das Museum Hameln hat eine große Tradition – und startet jetzt in eine strahlende Zukunft! In drei Jahren wurde eine völlig neue Dauerausstellung erarbeitet. Die Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung wird Ihnen mit überwiegend nie gesehenen Objekten erzählt.
 
Auf einer Fläche von 1200 Quadratmetern erleben Sie, was Hameln besonders macht, wie die Menschen hier in der Region gekämpft, gelacht und gearbeitet haben.
Die Ur- und Frühgeschichte zeigt so seltene Exponate wie einen Wollnashornschädel. Das mächtige Gebiss lässt ahnen, wie groß die Tiere waren, die bei klirrender Kälte unter dem Schnee nach Nahrung suchen mussten. Mit Objekten, die beim Kiesabbau in der Weser gefunden wurden, werden diese längst vergangenen Zeiten lebendig.

Das Rätsel um die Gründung der Stadt Hameln ist bis heute nicht gelöst. Ob es ein Dorf Hameln gab oder ob das Kloster der Beginn der Siedlung war – viele hochspannende Dinge zeigen, wie Hameln im Mittelalter aussah. Die ländliche Region um die Stadt herum ist der wirtschaftliche Motor des Weserbergland und wird daher besonders gewürdigt.

Die Frühe Neuzeit brachte Wohlstand nach Hameln und die Region. Prächtige, neue Häuser zeugen ebenso davon wie eine wertvolle Jacke, die in einem Grab in der Münsterkirche gefunden wurde. Die Silberschmiede waren Künstler in ihrem Fach, Hamelner Silberwaren sehr gesucht! Die Geschichte um einen jüdischen Kolonialwarenhändler in Hameln ist ein besonderes Highlight der Ausstellung: Briefe, die in einer Hauswand gefunden wurden, erzählen von seiner Familie und ihren Sorgen.

Das 19. Jahrhundert war eine Zeit des Aufbruchs in Hameln. Bürgerinnen und Bürger nahmen die Geschicke ihrer Stadt in ihre eigenen Hände und bewegten viel: Theodore Niemeyer leitete über viele Jahrzehnte als Frau erfolgreich einen Verlag, Senior Schläger gründete eine Vielzahl sozialer Projekte.

Der Tourismus beginnt, seine große Kraft zu entfalten und viele Menschen kommen ins Weserbergland, um sich zu erholen. Auf dem Deck eines Ausflugsdampfers können Sie Platz nehmen und bei einem Blick ins Wasser die Schiffe der Familie Meyer-Hermann bewundern!

Das 20. Jahrhundert wird erstmals im Hamelner Museum gezeigt. Es ist eine Epoche der Extreme. Neben wirtschaftlichem Aufschwung – etwa durch die Autoproduktion – steht Schmerzliches und Dunkles. Einige wenige Objekte von Hamelner Juden gehören zur Museumssammlung und werden gezeigt.

Der Wiederaufbau nach dem Krieg, die wirtschaftliche Kraft der Stadt und der Region und der Jugendprotest der 1950er bis 1980er Jahre schließen die Ausstellung ab. Wir könnten Ihnen so viel erzählen – aber besser, Sie sehen sich das alles einmal selber an. Herzlich willkommen!

Wenn Sie den direkten Draht wünschen:

(gilt nur für Medienanfragen)
 
Pressesprecher Thomas Wahmes erreichen Sie unter der Telefonnummer (0 51 51)
2 02-13 19 oder per E-Mail unter pressestelle@hameln.de.

Medienlinks:


Pressemitteilungen der Hameln Marketing & Tourismus GmbH

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