Inhalt:
Montag, 12.07.2010 16:42 Uhr
Trafostationen werden „versenkt“
Mega-Kran leistet Schwerstarbeit
Sie sind jeweils ca. 55 Tonnen schwer, 6,38 Meter lang, 3,18 Meter breit und aus einem Stück Beton gegossen. Bei der Montage wurden sie schwergewichtig unterstützt: Ein 500-Tonnen-Kran war angerückt, um zwei neue Trafostationen der Stadtwerke Hameln in die vorbereiteten Baugruben im Bereich der Fußgängerzone zu setzen.
Die neuen Trafostationen gewährleisten die sichere Stromversorgung der Altstadt rund um den Markt und ersetzen die alten, oberirdischen Trafostationen in diesem Bereich, die an ihre Grenzen gestoßen waren.
Darüber hinaus wird das neue, ebenfalls unterirdische Versorgungsnetz zukünftig bei Veranstaltungen dafür sorgen, dass ein weitestgehend barrierefreier Durchgang zwischen den Ständen ohne Verkabelung auf dem Pflaster möglich ist. Die Stromanschlüsse sind dann in Schächten im Boden versenkt.
Die beiden neuen Trafostationen sind fernüberwacht und fernschaltbar sowie bestückt mit jeweils zwei 630-KVA-Transformatoren und einer Mittel- sowie einer Niederspannungsschaltanlage. Der Einstieg für Wartung und Instandhaltung erfolgt über 1,70 Meter mal 1,0 Meter große, hydraulisch unterstützte Schachtdeckel, die mit Pflastersteinen abgedeckt werden.