Inhalt:
Donnerstag, 26.11.2009 17:39 Uhr
Neues Pflaster überzeugt
Fußgängerzone: Nun geht es los
Rutschfest, farblich zurückhaltend, kleinformatig und gut begehbar – das Granitpflaster, das provisorisch auf dem Gelände des städtischen Betriebshofs ausgelegt worden war, ist bei Politik und Verwaltung auf Zustimmung gestoßen. Mit diesem Pflaster werde der Pferdemarkt sein Gesicht behalten, hieß es übereinstimmend. Die Verwaltung will das EU-weite Vergabeverfahren für den ersten Bauabschnitt der neuen Fußgängerzone ab Mitte Dezember veröffentlichen. Im März nächsten Jahres sollen die Bagger anrücken.
Mit der Präsentation neuer Materialien hat die Stadt Anregungen aus dem „Forum Fußgängerzone“ aufgenommen. Teilnehmer hatten für den Bereich rund um Marktkirche und Hochzeitshaus kleinteiliges Pflaster gewünscht – dieses Material werde dem historischen Platz am besten gerecht. Und auch die Vertreter aus Politik und Verwaltung signalisierten ihre Zustimmung.
Auch beim Betonstein, der in den Bereichen Osterstraße und Bäckerstraße eingesetzt werden soll, fiel die Wahl auf eine farblich eher unauffällige Mischung. „Wir haben in unserer Innenstadt so viele bunte Fassaden, so dass wir beim Bodenbelag dezent bleiben müssen“, sagte der Erster Stadtrat Eckhard Koss.
Für den Pferdemarkt sehen die Planungen vor, dass ein Teil des alten Pflasters als Traufstreifen entlang der Marktkirche und des Hochzeitshauses eingesetzt werden soll. Genoppte Platten in einer parallel zur Gosse verlaufenden Linie sollen sehbehinderten Menschen Orientierung bieten. Von den Laternen wollen sich die Planer verabschieden; stattdessen sollen Strahler an den Hausfassaden die Fläche ausleuchten.
Dagegen bleiben sämtliche Bäume erhalten, ebenso der vorhandene Brunnen. Drumherum werden Sitzwürfel gruppiert – so können Eltern ihre Kinder im Auge behalten. Auch an anderen Stellen sind Sitzmöglichkeiten in Form von Bänken vorgesehen, deren Form die Verwaltung bereits mit dem Seniorenbeirat abgestimmt hat. Geplant sind auch Spielgeräte für Kinder.