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Donnerstag, 12.11.2009 15:56 Uhr
Erfolg auf ganzer Linie
Hameln kann mit Rattenfänger-Jubiläum punkten
Die Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) zieht eine positive Bilanz des Jubiläumsjahres „725 Jahre Rattenfänger“. In den vergangenen Monaten stand Hameln ganz unter dem Jubiläumsmotto „Geheimnis, Magie und Verführung“. Es gab viel zu entdecken, manche gruseligen Momente und viel Gänsehaut-Romantik.
„Alles in allem können wir mit dem Verlauf des Jubiläumsjahres sehr zufrieden sein. Die fast zweijährige Vorbereitung hat sich ausgezahlt“, so HMT-Chef Harald Wanger. Sein positives Fazit zieht er vor allem aus einer intensiven Auswertung der Presse- und Medienarbeit, der Werbeaktivitäten und der Websiteauswertung. Eine Telefonbefragung im Sommer bescheinigte der HMT einen Bekanntheitsgrad des Rattenfänger-Jubiläums von rund 20 Prozent. Auch drei Passantenbefragungen in Hameln in den vergangenen Monaten zeigten eine hohe Akzeptanz der Kampagne und viel Zuspruch bei den Hamelnern. Daraus erhofft sich die HMT auch eine positive Innenwirkung und mehr Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt.
Die überraschende und außergewöhnliche Jubiläumsbotschaft schaffte jedoch nicht nur Bekanntheit, sondern auch konkrete Reiseanlässe. Die Übernachtungszahlen zeigen hier einen positiven Trend. Bis August konnte die HMT einen Zuwachs der Übernachtungen um 6,6 Prozent verzeichnen. Damit liegt Hameln deutlich über dem Landes- und Bundesdurchschnitt. Die Zahl der Stadtführungen stieg bis Oktober um 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Alle Veranstaltungen und Projekte waren natürlich nicht umsonst zu haben: Insgesamt kostete das Jubiläumsjahr einschließlich des „Tages der Niedersachsen“ mehr als eine Million Euro netto, wovon jedoch mehr als die Hälfte aus privaten Mitteln finanziert werden konnten. Außerdem ersparte eine effektive Presse- und Medienarbeit über 4 Millionen Euro Werbekosten.
Vor allem erlangte Hameln durch das Jubiläumsjahr einen enormen Imagegewinn. „Alle erwarteten den bunten und fröhlichen Rattenfänger, wir haben ihnen genau das Gegenteil gegeben und Fachleute wie Touristen gleichermaßen positiv überrascht“, gibt sich auch Stadtmanager Stefan Schlichte abschließend sehr zufrieden.