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Montag, 10.08.2009   15:03 Uhr
 

Stadt kann Haushalt 2008 ausgleichen

Susanne Lippmann: Haben wichtiges Ziel erreicht

Die Stadt Hameln kann das Haushaltsjahr 2008 mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließen. „Wir haben damit ein sehr wichtiges Ziel erreicht“, freut sich Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann. Im Nachtragshaushalt musste die Stadt noch von einem Defizit in Höhe von 1,9 Millionen Euro ausgehen. Bereits zu Beginn dieses Jahres hatte die Rathaus-Chefin angekündigt, sie erwarte für 2008 eine „schwarze Null“.

 
Die Jahresrechnung 2008 bestätigt die positive Entwicklung. Die Oberbürgermeisterin kann damit bereits zum dritten Mal eine Ergebnisverbesserung  präsentieren – „und das, obwohl wir viele Millionen in eine Reihe wichtiger Zukunftsaufgaben investiert haben“. Als Beispiele nennt sie den Mensa-Bau an den Gymnasien und die Gebäudeunterhaltung.

Unter dem Strich verbleibt im Jahresergebnis eine Verbesserung von 2,1 Millionen Euro gegenüber dem Nachtragshaushalt 2008. Insbesondere Mehreinnahmen bei den Einkommen- und Umsatzsteueranteilen und der Grundsteuer sowie Einsparungen bei den Personalausgaben, Minderausgaben im Bereich der Gebäudebewirtschaftung und verringerte Zins- und Tilgungsleistungen hätten zu der Entwicklung beigetragen, erläutert Susanne Lippmann.

Auch die gute Entwicklung der heimischen Unternehmen habe sich positiv ausgewirkt, wenngleich „die Einnahmeerwartungen im Bereich der Gewerbesteuer im vergangenen Jahr nicht in vollem Umfang erfüllt werden konnten“.

Ins Gesamtbild passe auch, dass die langfristigen Kreditverpflichtungen im Rahmen des von der Kommunalaufsicht genehmigten Gesamtbetrages lägen. „Insgesamt wird deutlich, dass wir unsere langfristigen Darlehensverbindlichkeiten, die wir zur Finanzierung unserer Investitionen eingehen müssen, weiter begrenzen“, betont Susanne Lippmann. Das Zahlenwerk weist zum Jahresende 2008 einen Schuldenstand von rund 80,5 Millionen Euro aus – im Vergleich zum Jahr 2007 ein Rückgang um 2,9 Millionen Euro.

Mit dem Ergebnis der Jahresrechnung ist die Rathaus-Chefin „mehr als zufrieden“. Eigentlich könne man nun von „Licht am Ende des Tunnels“ sprechen – wären da nicht die Folgen der Wirtschaftskrise, die sich bereits jetzt auch im Haushalt der Stadt abzeichneten. „Bei der Aufstellung des Haushalts 2010 stehen wir vor großen Problemen“, sagt Susanne Lippmann. Die Haushaltskonsolidierung werde daher über Jahre hinweg von Politik und Verwaltung „größte Kraftanstrengungen“ erfordern.

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