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Freitag, 21.11.2008 13:05 Uhr
Im ersten Schritt 120 neue Jobs
Volvo engagiert sich noch stärker in Hameln
Es ist einer der größten Ansiedlungserfolge der letzten Jahrzehnte: Der schwedische Volvo-Konzern will in Hameln die Produktion von Straßenbaumaschinen erheblich ausweiten.
Auf dem früheren AEG-Gelände an der Kuhbrückenstraße sollen Produktionsanlagen zur Fertigung von Walzen entstehen. Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann spricht von einer „weit reichenden Entscheidung für den Standort Hameln“. Die Stadt werde in vielerlei Hinsicht profitieren.
Hameln hatte sich gegen internationale Konkurrenz durchgesetzt. Vizepräsident und Generalmanager Udo Heukrodt spricht gegenüber der Deister- und Weserzeitung von einer „Investition in die Zukunft“. Die Produktionsausweitung in Hameln sei ein „Meilenstein, um in Europa bei den Walzen Marktführer zu werden“.
In einem ersten Schritt sollen in Hameln 120 Arbeitsplätze neu entstehen. Derzeit beschäftigt Volvo/ABG in Hameln ca. 650 Mitarbeiter. Bereits seit langem werden in der Rattenfängerstadt Straßenbaumaschinen produziert.