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Gelungener Auftakt des Projekts "Soziale Stadt" Freitag, 02.12.2016   14:12 Uhr
 

Gelungener Auftakt des Projekts "Soziale Stadt"

Großer Andrang beim Quartiersforum Kuckuck

Großer Andrang beim ersten Quartiersforum Kuckuck im Dorfgemeinschaftshauses Rohrsen: Zahlreiche Bewohner und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Verbänden waren gekommen, um Ideen und Pläne für die Zukunft des Wohngebiets zu diskutieren. Die Veranstaltung bildete den Auftakt des Förderprogramms „Soziale Stadt“, aus dem in den kommenden Jahren fast 4,4 Millionen Euro für die städtebauliche und soziale Entwicklung des Quartiers bereitgestellt werden. Ein Drittel dieser Summe zahlt die Stadt Hameln, ein Drittel das Land Niedersachsen, ein Drittel der Bund.
 
Die Stadt Hameln hatte zum Quartiersforum eingeladen und bot den Teilnehmern mit diesem Veranstaltungsformat viele Diskussionsmöglichkeiten untereinander. „Ich lade Sie alle herzlich ein, heute gemeinsam ins Gespräch zu kommen über die erforderliche städtebauliche Erneuerung, aber auch über Ihre Ideen für ein gutes Miteinander in der Nachbarschaft am Kuckuck“, so begrüßte Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese die Teilnehmenden.

In einem gemeinsamen Rückblick auf die Entwicklung des Quartiers hoben sowohl Stadträtin Martina Kurt-Harms als auch Werner Heuer von SAM e. V. und Roland Cornelsen, Geschäftsführer der Impuls gGmbH, die Bedeutung des Begegnungshauses Kuckuck 14 für die Bewohnerschaft hervor. In den Räumlichkeiten des Treffpunkts ZaK und des Kuckucksnests gibt es bereits jetzt eine große Bandbreite an Angeboten für die schulische, berufliche und soziale Integration der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen im Quartier. Neben aufsuchender Sozialarbeit und der Vermittlung der Bewohner in Arbeit, Ausbildung und Schule gibt es Hausaufgabenbetreuung, Sprachförderung und Malangebote für Kinder sowie Koch- und Sprachkurse sowie ein kulturübergreifendes Nachbarschaftsfrühstück für Erwachsene. Für Andreas Kopp, Jugendamtsleiter des Landkreises Hameln-Pyrmont, zeigt sich der Erfolg des Streetwork-Projekts am Kuckuck insbesondere dadurch, dass inzwischen alle Kinder und Jugendlichen des Wohngebiets zur Schule gehen. Auch das Jobcenter Hameln-Pyrmont leiste durch einen vor Ort tätigen Case-Manager einen wichtigen Beitrag zu dem durch das EU-Programm JUGEND STÄRKEN finanzierte Streetwork-Projekt, so Holger Reineke, Bereichsleiter des Jobcenters.

Trotz dieser positiven Ansätze bezüglich der sozialen Projekte sieht Hamelns Erster Stadtrat Hermann Aden noch viel Handlungsbedarf am Kuckuck und freut sich, dass mit der Aufnahme in das Programm Soziale Stadt nun auch diese Probleme angegangen werden können. Dies gelte insbesondere für die städtebauliche Erneuerung, vor allem für die derzeit noch schlechte Anbindung des Wohngebiets an die Stadt, als auch für den derzeit schlechten Zustand des Gebäudebestands und des Wohnumfelds. Trotz der großen Zahl an Kindern im Wohngebiet fehle derzeit im öffentlichen Bereich ein Kinderspielplatz. Das sehen die Bewohner des Quartiers genauso, ergänzte Projektkoordinatorin Kuckuck Claudia Schmidt, die die Ergebnisse einer in den vergangenen Monaten durchgeführte Bewohnerbefragung vorstellte.

Auch die anschließende Diskussion in Kleingruppen bestätigte noch einmal einen Spielplatz als dringenden Wunsch in der Bewohnerschaft. Bei Kaffee und Kuchen konnten die Besucher des Quartiersforums an fünf Diskussionsinseln zu verschiedenen Themen informieren und ihre Ideen und Anregungen einbringen. So stellte z.B. die Stadt Hameln erste Pläne zur Verbreiterung der Marienthaler Straße und Schaffung von mehr Verkehrssicherheit durch einen durchgehenden Fußweg vor. Die Ergebnisse der Diskussionen an den einzelnen Stationen waren insgesamt vielfältig und werden in die weiteren Planungen eingehen: Aufwertung der Freiräume und des Grünzugs entlang der Hameln durch Schaffung von Wegeverbindungen zwischen Quartier und Hamel zählten dazu, aber auch der Wunsch nach Bewegungsangeboten für ältere Menschen sowie mehr abendlichen Angeboten im Begegnungshaus Kuckuck 14, beispielsweise Spiele- oder Filmabende. Gut besucht war auch der Tisch, an dem die anwesenden Hauseigentümer Rede und Antwort standen. Hier konnten viele Fragen bezüglich des Wohnens direkt vor Ort beantwortet werden.

Magarethe Hölzer, Bewohnerin und gewähltes Mitglied der Sanierungskommission Kuckuck zeigt sich sehr zufrieden mit dem ersten Quartiersforum: „Ich freue mich, dass es jetzt endlich losgeht mit der Verbesserung der Situation am Kuckuck. Toll, dass so viele Menschen gekommen sind, und wir auch mit den rumänischen Anwohnern ins Gespräch kommen konnten.“

Nach dem gelungenen Auftakt geht der Beteiligungsprozess natürlich weiter: Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum Offenen Bewohnertreff Kuckuck, jeweils am ersten Montag im Monat. Die nächste Veranstaltung findet am 5. Dezember um 17 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Informationen gibt es bei der Projektkoordinatorin Kuckuck, Claudia Schmidt, unter der Telefonnummer 202-7022.

Wenn Sie den direkten Draht wünschen:

(gilt nur für Medienanfragen)
 
Pressesprecher Thomas Wahmes erreichen Sie unter der Telefonnummer (0 51 51)
2 02-13 19 oder per E-Mail unter pressestelle@hameln.de.

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Pressemitteilungen der Hameln Marketing & Tourismus GmbH



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