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Donnerstag, 12.06.2003 04:06 Uhr
Museum hat großen Schatz gehoben
Mehr 2400 Fotoplatten mit Portraitaufnahmen
Das Museum Hameln hat wichtige Bildquellen zur Hamelner Stadtgeschichte gerettet. Mehr als 2400 Glasfotoplatten aus dem Bestand des Fotografen Hugo Eggers zeigen Hamelner Bürger und Bürgerinnen in den 30er und 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
Der spektakuläre Fotoplattenfund von Hameln ist Thema der nächsten Sonderausstellung im Museum (9. August – 9. November 2003). Der aufwändig restaurierte Bestand aus dem Fotoatelier Hugo Eggers wurde im letzten Jahr vom Museum erworben und soll nun Gegenstand der Herbstausstellung 2003 sein.
Mit der Ausstellung ergibt sich die Gelegenheit, den Menschen, die in den 30er und 40er Jahren in Hameln gelebt haben – ganz normalen Bürgern und Bürgerinnen – ins Gesicht zu sehen und so viel über das damaligen Leben in der Stadt zu erfahren.
Besonders aufregend sind für das Museum dabei im Vorfeld Begegnungen mit Menschen, die sich, Verwandte und/oder Bekannte auf den Fotos wiedererkennen, – denn nur mit ihrer Einwilligung, dass die betreffenden Aufnahmen in der Ausstellung gezeigt werden dürfen, lässt sich das Vorhaben realisieren und nur Sie können als Zeitzeugen Auskunft über das Zustandekommen der Fotografien geben.
Aus diesem Grund ist im Internet eine vollständige Namensliste aller von Eggers fotografierten Hamelner veröffentlicht, und im Vorzimmer des Museums sind alle Aufnahmen einzusehen. So besteht für alle die Möglichkeit herauszufinden, ob sie selbst, ein Verwandter oder Bekannter in den 30er oder 40er Jahren vom Fotografen Eggers in Hameln fotografiert worden sind. In diesem Fall ergeht die Bitte und der dringende Aufruf, sich telefonisch, postalisch oder per E-Mail mit dem Museum (Telefon 05151/202-216, E-Mail snell@hameln.de) in Verbindung zu setzen.
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