Inhalt:
"Von Stahlrössern, Hundebomben und Reiseradlern - Fahrradgeschichte(n) aus dem Weserbergland"
Ausstellung vom 25. Mai 2002 bis 27. Oktober 2002
Bildkommentar: Anzeige im Adressbuch der Stadt Hameln, 1898 Fahrräder kennt jeder - sollte man meinen.Aber hätten Sie gedacht, dass schon 1897 im ersten "Radfahrer-Tourenbuch" für die Provinz Hannover "Wanderfahrten" entlang der Weser empfohlen wurden?
Wussten Sie, dass Anfang des 20. Jahrhunderts in den Radfahrer-Vereinen auch Politik gemacht wurde?
Oder können Sie sich noch an Fahrräder mit den Namen "Weserwoge" und "Weserstolz" erinnern?
Bildkommentar: Dr. Gesa Snell mit einem Hochrad Überraschende Einblicke in die Kulturgeschichte des Fahrrades bot das Museum Hameln mit seiner Sonderausstellung "Fahrradgeschichte(n) aus dem Weserbergland".
Den Anfängen des Fahrradtourismus wurde dabei ebenso nachgespürt wie dem historischen Radsport oder der Rolle, die der Drahtesel als echtes Massenverkehrsmittel gespielt hat.
Bildkommentar: Zeitungsanzeige, Mai 1955 Im Mittelpunkt stand die Vielfalt der historischen Fahrräder: Präsentiert wurden schwerfällige "Knochenschüttler" und skurrile Hochräder, Lastenfahrräder für den Einsatz im Beruf und Tourenräder für die Freizeit. Manche waren liebevoll restaurierte Schmuckstücke, andere waren rostige Funde aus dem Keller oder aus der Scheune.
Bildkommentar: Steuerkopfschild - heute
beliebtes Sammelobjekt An alle aber knüpfen sich Erinnerungen, alle haben sie Geschichten zu erzählen. Fahrradwerbung und Zubehörteile, Dokumente und historische Fotos zeigten weitere Details aus der wechselvollen Entwicklung eines sympathischen Verkehrsmittels.