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Ur- und Frühgeschichte im Weserbergland


In der Vorzeit stampfen Mammuts durch die Weser-Ebene und Wollnashörner trotzen der klirrenden Kälte. In der Warmzeit begegnen Waldelefanten, Riesenhirsche und andere heute ausgestorbene Tiere den ersten Menschen in dieser Region. Viel wissen wir nicht von ihnen. Hoffentlich finden die Archäologen bald mehr heraus! Oder rettet ein aufmerksamer Mitarbeiter einer der Weser-Kiesgruben mal wieder urzeitliches Material?

In der Jungsteinzeit lassen sich Menschen an der Weser nieder und werden sesshaft. Einzelfunde erzählen von ihrer Geschichte. Zwar ist Stein auch bei Bauern und Viehzüchtern noch das wichtigste Material zur Herstellung von Werkzeugen. Aber Metalle erweisen sich letztlich als überlegener Werkstoff. Sie kommen nicht überall vor, der Austausch zwischen weit entfernt lebenden Menschen nimmt daher zu und wird schneller.

In Afferde werden 1904 eine Lanzenspitze, ein Beil und Armreifen aus Bronze gefunden. Waren diese Kostbarkeiten aus Angst vergraben worden? Ist es das Versteck eines Händlers oder eines Schmieds? Archäologen beschäftigen sich mit spannenden Fragen.

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