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Die Oboe

Die Oboe gehört zu einer sehr alten Insrumentenfamilie. Der altägyptischen Oboe folgte der Sulos der Griechen, die Tibia der Römer und im Mittelalter die Schalmei, die das direkte Vorläuferinstrument der heutigen Oboe war. Allen diesen Instrumenten ist gemeinsam, dass sie mit einem sogenannten "Doppelrohrblatt" angeblasen werden. So wird das aus zwei übereinanderliegenden Lamellen gebildete Mundstück genannt, das den Doppel- Rohrblasinstrumenten ihren charakteristischen Klang verleiht.

Eine große Bedeutung gewann die Oboe erstmals in der Barockzeit, aus der zahlreiche bedeutende Kompositionen für dieses Instrument stammen. Seit der frühen Klassik hat die Oboe darüber hinaus einen festen Platz im Sinfonieorchester, wo sie immer der ersten Ton spielt: die Oboe gibt nämlich den anderen Instrumenten des Orchesters den Stimmton, das "a" an.

Die moderne Oboe mit zahlreichen Klappen wurde am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. Auf diesem Instrument können Kinder mit ca. 10 Jahren je nach gegebenen Voraussetzungen lernen. Ein früherer Beginn ist ebenso problemlos möglich, wenn der Anfangsunterricht auf einer Barock- oder einer klassischen Oboe erteilt wird, die in Gewicht, Aussehen und Spielweise sehr stark mit der Blockflöte verwandt ist. Diese Instrumente können an der Jugendmusikschule geliehen werden.

Die reichhaltige Spielliteratur der Oboe umfasst alle musikalischen Epochen. Darüber hinaus ist auch das Englischhorn (eine tiefere Oboenart in der Altlage) sowohl im Sinfonie-Orchester als auch in der Kammermusik anzutreffen. Besonders reizvoll sind Kompositionen Für das klassische Oboentrio, bestehend aus zwei Oboen und Englischhorn, für die eine ganze Zahl von Komponisten Werke komponiert haben.

Neben den genannten kammermusikalischen Besetzungen kann die Oboe an folgenden festen Ensembles der Jugendmusikschule mitwirken:


Folgende Lehrkraft unterrichtet zur Zeit das Fach Oboe:

Thomas Grosse

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Technische Akademie Hameln .
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