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Die Klarinette
Die Klarinette entstand um das Jahr 1700 aus der sog. "Chalumeau", einer Volksklarinette mit Grifflöchern, die dann später von J.C. Denner um Klappen und andere Verbesserungen ergänzt wurde. Der Ton der Klarinette ensteht durch Schwingungen eines einfachen Holzblattes, welches auf das Mundstück gespannt wird. Die Klarinette hat einen Tonumfang von drei Oktaven.
Seit Mitte des 18. Jahrhunderts ist die Klarinette ein fester Bestandteil des klassischen Orchesters. Die Spielliteratur reicht von der Klassik bishin zur Moderne (Zeitgenössische Musik). Während der Zeit der Romantik war die Klarinette das Vorzugsinstrument der damaligen Komponisten. Im Bereich der Kammermusik wie Trio (Klavier, Klarinette, Violone/Viola/Violoncello) oder Quintett (Klarinette und Streichquartett) gibt es viele bedeutsame Werke.
Außerdem findet die Klarinette auch Verwendung im Jazz, in der Folkmusik, der Klezmer- Musik und im Blasorchester.
Mit dem Unterricht für das Fach Klarinette kann man ab dem 8. Lebensjahr beginnen. Es gibt die sog. "C-Klarinette", deren Größe besonders für kleine Hände gut geeignet ist. Die Schülerinnen und Schüler, die vor Beginn des Klarinettenunterrichtes bereits ein anderes Blasinstrument erlernt haben, wie z. B. Blockflöte, lernen das Klarinettenspiel erfahrungsgemäß besonders schnell.
Angeboten wird sowohl der Einzel-, als auch der Partner- und Gruppenunterricht. Es sind Auch Kombinationen der verschiedenen Unterrichtsarten möglich. Für den Anfänger bzw. die Anfängerin des Klarinettenunterrichtes stehen in begrenzter Anzahl Leihinstrumente zur Verfügung.
Grundsätzlich wird die Klarinette an der Jugendmusikschule häufig in der Kammermusik mit anderen Instrumenten (Klavier, Streichinstrumente, Gitarre usw.) eingesetzt. Darüber hinaus kann man mit der Klarinette an folgenden festen Ensembles der Jugendmusikschule mitwirken:
Folgende Lehrkräfte unterrichten das Fach Klarinette:
Shizuka Saito-Baak