... nach 25 Jahren Altstadtsanierung ist wieder einiges zu tun

Die große Altstadtsanierung in den Jahren 1968 bis 1992 liegt mehr als 25 Jahre zurück. Vieles, was damals neu geordnet wurde, hat sich bewährt. Freie Innenhöfe, die Einrichtung einer Fußgängerzone aber auch neue kleine Plätze und neue Straßengestaltungen sowie Einrichtungen wie Kurie und Pfortmühle zählen hierzu.

Aber einiges ist nach mehr als 25 Jahren funktional und gestalterisch nicht mehr so ganz zeitgemäß. Auch tatsächliche bauliche Mängel beispielsweise an Fassaden lassen sich aufgrund einer aus heutiger Sicht "falschen" Materialwahl zur Sanierung feststellen.

Die Altstadt ist nach wie vor ein Kleinod, das es zu hegen und pflegen gilt. Neben Investitionen in den öffentlichen Raum, wie in den Umbau der Fußgängerzone, möchte die Stadt mit Hilfe des Städtebauförderprogramms "Städtebaulicher Denkmalschutz" des Bundes und der Länder auch private Hauseigentümer bei ihren Vorhaben unterstützen.

Das Förderprogramm ist 2015 gestartet und läuft noch bis 2021. Gefördert werden nicht nur Baudenkmale sondern auch "ganz normale" Gebäude, da in weiten Teilen der Altstadt Ensembleschutz besteht. Förderziele sind die Instandsetzung und Modernisierung der Gebäude. Gefördert werden können beispielsweise Erneuerungen von Fassaden, Fenster, Dacheindeckungen - also vieles, was von außen sichtbar ist. Aber auch Maßnahmen im Inneren können gefördert werden, wenn sie z.B. die Wohnnutzung verbessern (Ausstattung, Balkone, Zuschnitte) oder zur Barrierefreiheit beitragen.

Der Stadtrat hat im Juli 2015 daher eine Förderrichtlinie beschlossen, in der alle Voraussetzungen einer Förderung und die Antragsabwicklung definiert sind. Eine Zusammenfassung der Fördervoraussetzungen finden Sie zudem in diesem Flyer.

Die Altstadt wurde 2015 in das Bund-Länder-Städtebauförderprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz" aufgenommen. So teilen sich Bund/Niedersachsen/Stadt die Kosten für die Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen an Gebäuden.